Feuerwerkskörper verursachten einige Brände zum Jahreswechsel

1. Januar 2017
Symbolfoto: Anke Donner
Landkreis. In der Silvesternacht mussten die Feuerwehren im Landkreis zu mehreren Bränden ausrücken. In den meisten Fällen wurden die Feuer durch Feuerwerkskörper ausgelöst. Verletzte gab es keine.

Im ersten Fall geriet durch das Abbrennen einer Feuerwerkskombination auf einem Mauereckpfosten ein angrenzender Sperrmüllhaufen in Brand. Das Feuer griff auf das Dach eines Schuppens über, das dabei beschädigt wurde. Durch die eingesetzte Feuerwehr wurde der Brand gelöscht. Es entstand ein Gesamtschaden von geschätzt 450 Euro. Gegen eine 36-jährige Frau aus Salzgitter wurden Ermittlungen hinsichtlich einer fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.

Im zweiten Fall beschädigten bisher unbekannte Täter vermutlich durch gezieltes Aufsprengen mit einem Böller den Briefkasten am Dienstgebäude der Polizeistation Schladen in der Hermann-Müller-Straße. Die eingesetzten Polizeibeamten befanden sich im Tatzeitraum zwischen 23.40 Uhr und 0.50 Uhr nicht in dem Dienstgebäude und stellten den Schaden bei ihrer Rückkehr fest. Der Schaden wird auf zirka 50 Euro geschätzt.

Im dritten Fall geriet eine gezündete Silvesterrakete in Fümmelse in der Straße Im Kleinen Feld unter einen dort geparkten VW Golf und entzündete sich dort vollständig. Dabei wurde der Unterboden des Fahrzeuges in noch unbekannter Höhe beschädigt.

Im vierten Fall wurden durch eine Zivilstreifenbesatzung im Rahmender Streife in der Straße Im Kalten Tale zwei brennende Müllbehälter an den dortigen Bushaltestellen festgestellt werden. Die weiteren polizeilichen Maßnahmen führten zur Ermittlung eines 16-jährigen Tatverdächtigen aus der Gemeinde Elbe. Das Feuer wurde durch am Ort befindliche Zeugen gelöscht. Der Sachschaden wird auf zirka 150 Euro geschätzt.

Im Ortsteil Groß Stöckheim geriet gegen 0.53 Uhr eine 240 Liter Restmüll Tonne in Brand. Die Tonne wurde dabei zerstört. Zudem wurde Am Bache / Ecke Alte Dorfstraße eine etwas größere Feuerwerks Batterie abgelöscht. In beiden Fällen setzte die örtliche Ortsfeuerwehr mit 15 Kameraden ein ein.

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