Evessener Ratssitzung in der Gaststätte zum Reitling im Elm

29. Dezember 2018
Foto: Privat
Evessen. Der Rat der Gemeinde Evessen hielt auch in diesem Jahr an der Tradition fest, die Haushaltssitzung im Elm abzuhalten. Das berichtet Bürgermeisterin Dunja Kreiser in einer Pressemitteilung.

Doch bevor es zum offiziellen Teil überging, stand das Weihnachtsessen an. „Dies ist wohl auch eine Besonderheit, immerhin treffen sich die meisten Räte nach den Sitzungen zum Essen“, so Bürgermeisterin Dunja Kreiser, „wir jedoch stimmen uns damit zu einer guten Haushaltsberatung ein, die dann auch einstimmig ausging.“ Wie im Jahr 2018 stehen auch für 2019 Straßenunterhaltungsmaßnahmen an, die den Haushalt mit 82.500 Euro belasten. Suggestiv werde somit ein Investitionsstau in der Infrastruktur der Vergangenheit aufgeholt, so Kreiser. Mit zehn Erzieherinnen und einem Erzieher sowie zwei Reinigungskräften nehme jedoch die gemeindeeigene Kindertagesstätte den höchsten Haushaltsposten ein. 422.990 Euro, eine Investition für die Zukunft der Gemeinde Evessen und eine Stärkung der Familien, damit auch im ländlichen Raum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich sei.

Radwegbau von Evessen zur „Lucklumer Kreuzung“

Weitere Ausgaben sollen zum größten Teil in die Gebäudeunterhaltungen der drei Dorfgemeinschaftshäuser in Evessen, Gilzum und Hachum, den darin enthaltenen Wohnungen und Brandschutzmaßnahmen in der Kita fließen. Erfreulich für alle Mitglieder im Rat sei die Zusage des Radwegbaus von Evessen zur „Lucklum Kreuzung“. Die Gemeinden Evessen und Erkerode hatten vor zwei Jahren eine Vereinbarung mit dem Land und Landkreis getroffen, den Anteil des Landkaufs für den Radweg zu übernehmen. 14.800 Euro habe die Gemeinde Evessen dafür 2018 ausgegeben, eine Ausgleichsfläche dafür soll noch in diesem Jahr erworben werden. Die sei aber in den Mitteln schon mit einbezogen. Zum Abschluss der Berichterstattung zum Haushalt, stand noch der Umbau der Bushaltestellen an. Acht Bushaltestellen sollen 2019 barrierefrei werden und gut ausgeleuchtete, moderne Wartehäuschen erhalten – „nicht nur für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein Gewinn auch für die Schulkinder, die ab der ersten Klasse mit dem Bus fahren, wird somit der Schulweg sicherer“, zieht Kreiser Bilanz.

Lob ans Ehrenamt

Besonderen Dank sprach die Bürgermeisterin der Kämmerin Andrea Schubath aus, die auch die den Posten der allgemeinen Verwaltungsverträterin besetzt. Schubath seie eine große Ratsunterstützung, die Zusammenarbeit mit ihr habe die Gemeinde Evessen weit nach vorn gebracht. „Insbesondere die lange Treue zeigt, dass ihr die Gemeinde Evessen am Herzen liegt“, so Kreiser. Auch den Ratsmitgliedern hätte die Bürgermeisterin ihren Dank ausgesprochen. Es werden viel zu wenig beachtet, welchen Zeitaufwand ein Ehrenamt in dieser Form einnimmt und die Kritik ist dabei oft größer als der Lob.

Dank an Eckhard Hillmar

Aber ein ganz besonderer Lob habe schon vor der Sitzung stattgefunden. Eckhard Hillmar war seit dem 12. November 1976 Ortsheimatpfleger und schrieb sogar eine Dorfchronik. Im Sommer habe Hillmar bekanntgegeben diesen Posten nach langer Zeit abzugeben, dafür habe er eine Urkunde bekommen und war zum Essen eingeladen. Die Gemeinde suche nun einen Nachfolger und werde einen Raum zur Archivierung seiner Unterlagen im DGH Evessen schaffen.

Bürgermeisterin Dunja Kreiser wünschte aus der Sitzung heraus allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Evessen ein gesundes neues Jahr und kündigte den Neujahrsempfang der Gemeinde Evessen für den 26. Januar 2019, um 15 Uhr, im DGH Evessen an. Dort werde der Veranstaltungskalender der Gemeinde erstellt und allen ehrenamtlichen der Gemeinde in gemütlicher Runde gedankt.

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