Evessener Klaus Bätcke erhält Bundesverdienstkreuz

8. November 2018
Klaus Bätcke (Dritter von rechts) zusammen mit dem Minister Grant Hendrik Tonne (rechts) und Lebenshilfe-Geschäftsführer Bernd Schauder (links) sowie weiteren Gratulanten. Foto: Lebenshilfe
Hannover/Wolfenbüttel. Große Ehre für den Evessener Klaus Bätcke: In Begleitung seiner Familie und im Beisein von Weggefährten bekam der ehemalige Vorsitzende des Wolfenbütteler Lebenshilfe-Vereins im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover das Bundesverdienstkreuz am Bande von Kultusminister Grant Hendrik Tonne überreicht.

Die Ehrung durch den Minister im Gästehaus ist eine ganz besondere Geste, die im Jahr nur zwölf Personen zuteil wird. Das berichtet die Lebenshilfe in einer Pressemitteilung. Aufgrund der beruflichen und ehrenamtlichen Vita, war es dem Minister wichtig, diese Auszeichnung persönlich vorzunehmen. Klaus Bätcke war neben seinem Ehrenamt bei der Lebenshilfe viele Jahre Rektor der Peter-Räuber-Schule und Behindertenbeauftragter der Stadt Wolfenbüttel. Der heute 74-Jährige hat sich immer für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt und das schon zu einer Zeit, als dieser Personenkreis noch ausgegrenzt war und es kaum adäquate Angebote gab.

Neben seiner Dozenten-Tätigkeit an der Fachhochschule in Braunschweig, initiierte Bätcke einen Arbeitskreis zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung an Schulen für geistig behinderte Menschen in Niedersachsen und war maßgeblich an der Erarbeitung von Rahmenrichtlinien für diese Schulform beteiligt. Er hat schon frühzeitig erkannt, was mit gezielten Fördermaßnahmen möglich ist und sich besonders für Menschen mit schwersten Behinderungen eingesetzt.

„Brückenbauer und Visionär“

Klaus Bätcke war und ist ein Brückenbauer und Visionär. Viele Dinge, für die er sich engagiert hat, sind mittlerweile etabliert. Krippen, Kindergärten, Förderschulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen gehören dazu. Das war nicht immer selbstverständlich. Dies würdigte auch der Minister in seiner Laudatio: “Von Ihrer Fachkenntnis, Ihrem herausragenden Engagement und Ihrer Menschlichkeit haben viele Menschen profitiert. Hier steht ein Vorbild. Sie haben diese Auszeichnung wirklich verdient!“

Bätcke bedankte sich ganz besonders bei seiner Familie für die tolle Unterstützung seiner Arbeit. „Die Familie hat immer Verständnis für meine vielen Tätigkeiten aufgebracht. Die Pädagogik spielt bei meinen Kindern und Enkelkindern auch eine große Rolle. Tochter und Enkelsohn haben sich für das Lehramt entschieden.“

Ein weiteres Dankeschön richtete sich an Rudolf Hensch, einen langjährigen Weggefährten und Mitstreiter zur Verbesserung der Lern- und Lebenssituation behinderter Menschen. „Wir haben das Recht auf Bildung für schwerst mehrfach behinderte Menschen durchgesetzt!“ „Der Einsatz und das Engagement haben sich gelohnt, besonders, weil man von den behinderten Menschen ganz viel zurück bekommt“, so Bätcke. „Ich freue mich sehr über diese Ehrung und Auszeichnung“.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006