Anzeige


Dramatische Szenen: Mann rettet sich mit Sprung aus den Flammen

11. Juli 2018
Ein Szenario, das sich wohl niemand wünscht: hinter einem die Flammen in der eigenen Wohnung, davor ein Sprung in die Tiefe. Foto: Aktuell24(KR)
Anzeige
Wolfenbüttel. Fünf Personen im Krankenhaus, eine davon schwer verletzt, das ist das traurige Fazit des Großbrandes am gestrigen Dienstagabend in der Zickerickstraße. Wie dramatisch die Rettungsaktion verlief, zeigen nun diese Videoaufnahmen. Zu sehen: ein Bewohner, der mit einem Sprung aus dem dritten Stockwerk nur knapp den Flammen entkommt.

Anzeige

Der Mann, der sich mit dem beherzten Sprung in die Tiefe retten konnte, musste anschließend mit schweren Verletzungen in ein Braunschweiger Klinikum transportiert werden. Vier weitere Personen wurden ins Wolfenbütteler Krankenhaus gebracht, darunter auch eine Schwangere.

Mit Bettdecken aus Gebäude gerettet

Nach Informationen von regionalHeute.de hatten noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte, Nachbarn und vorbeifahrende Personen bei der Evakuierung des brennenden Gebäudes geholfen. So konnten vier Bewohner, unter anderem die schwangere Frau und auch zwei Kinder, mittels Matratzen und Bettdecken aus dem zweiten Stock des Gebäudes gerettet werden. Eine Rettungsaktion, die vermutlich vor Schlimmerem bewahrte. Und eben diese Menschenrettung nahm auch für die Feuerwehr gleich nach Eintreffen oberste Priorität ein. Feuerwehrsprecher Tobias Stein: „Die ersten Maßnahmen waren ganz klar die Menschenrettung.“ Daher sei es letztlich auch zum Einsatz des Sprungpolsters gekommen, über das sich der Mann aus dem Gebäude rettete.

Vor der Brandruine befinden sich noch Bettwäsche und eine Matratze. Foto: Nick Wenkel

Wie geht es nun weiter?

Die Brandursache sei indes noch völlig unklar. Laut Polizeisprecher Frank Oppermann, konnten Ermittler die Brandruine bislang nicht betreten. Eventuell herrscht sogar Einsturzgefahr.

Lesen Sie auch:

Brandruine abgesperrt: Verkehrschaos und Nachlöscharbeiten

Entwarnung: Keine Vermissten nach Großbrand

Nach Großbrand: Stadt richtet Spendenstelle für Geschädigte ein

Großbrand: Feuerwehr rettet Menschen aus brennendem Haus

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006