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Die Uhr tickt – Grundsatzforderungen neu aufgestellt

8. Juni 2018
Andreas Riekeberg (A2K), Heike Wiegel (AufpASSEn e.V.) und Eleonore Bischoff (WAAG) präsentieren die Grundsatzforderungen des Asse II-Koordinationskreises. Foto: Jürgen Wiegel
Asse. Die unabhängigen Bürgerinitiativen im Asse II Koordinationskreis haben nach eigenen Angaben die „Remlinger Erklärung“ aus dem Jahr 2007 weiterentwickelt und konkrete Forderungen zur Schachtanlage Asse II, zur Rückholung des Atommülls, zur Lagerung rückgeholter Abfälle sowie zur Umgebungsüberwachung an der Asse formuliert.

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Die Pressemitteilung des Koordinationskreises veröffentlicht regionalHeute.de unkommentiert und ungekürzt.

Die jetzt vorgelegten 27 Grundsatzforderungen unter dem Titel „Asse II – Die Uhr tickt“ fassen die vielfältigen Sachargumente zusammen. Sie sollen die Diskussion innerhalb der Bevölkerung neu beleben und eine verlässliche Grundlage für die Fortsetzung des sachlich-kritischen Dialogs mit dem Betreiber darstellen.

Von den A2K-Grundsatzforderungen werden einige im Folgenden vorgestellt:

Nachweltschutz gesetzlich verankern!

„Wir fordern, dass der Nachweltschutz gesetzlich ernst genommen wird, das heißt, dass Bürgerinnen und Bürger auch klageberechtigt und klagebefugt werden, um für ihre Nachkommen Verantwortung auch gerichtlich wahrnehmen zu können. In Genehmigungsverfahren sind zugehörige Stellungnahmen nachvollziehbar zu bewerten.“

Belastungen minimieren!

„Wir fordern, dass die Freisetzungen von Radionukliden und chemo-toxischen Stoffen auf das technisch mögliche Maß minimiert werden.“

Rückholung vorantreiben!

„Wir fordern, dass der Betreiber schnellstmöglich alle Maßnahmen umsetzt, die erforderlich sind, um den Anforderungen des Atomgesetzes §57b zur Rückholung nachzukommen. Hierzu ist der Atommüll und Giftmüll trocken zu halten und der Bau des neue Schacht Asse 5 schleunigst umzusetzen.“

Anlagentrennung!

„Wir fordern, dass die Planung von Anlagen zur Pufferlagerung, Konditionierung und Zwischenlagerung eine klare Trennung dieser Anlagen aufweist, damit die Möglichkeit einer räumlichen Trennung offen gehalten wird. Der Auswahlprozess dieser Anlagen muss in der Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar geführt werden.“

Standortvergleich!

„Wir fordern einen fairen und nachvollziehbaren Vergleich von Zwischenlagerstandorten für den Atommüll aus Asse II. Aus Sicherheitsgründen – insbesondere für Störfälle – müssen bei dem
Standortvergleich auch Abstände von mindestens 4 km zwischen dem Zwischenlager und der Wohnbebauung berücksichtigt werden. Auch sind bundeseigene Liegenschaften wie Bunker, Tunnel und ehemalige Truppenübungsplätze zu berücksichtigen.“

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