Anzeige


Der Grill muss zu Hause bleiben

25. August 2016 von
Und immer noch ist das Grillen an öffentlichen Plätzen untersagt. Symbolfoto: Thorsten Raedlein
Anzeige

Wolfenbüttel. Der Sommer kehrt noch einmal zurück. Die heißen Temperaturen um die 30 Grad verführen geradeso dazu, eine gemütlichen Grillpartie einzuläuten. Glück haben hier diejenigen, die Besitzer eines Gartens, Balkons oder anderen Grünflächen sind, denn öffentliches Grillen in Wolfenbüttel ist auch weiterhin untersagt und wird mit teils hohen Geldstrafen geahndet.


Anzeige

Einen öffentlichen Grillplatz gibt es in Wolfenbüttel bisher nicht, obgleich die Stadt vor einiger Zeit die Idee geäußert hat, am ehemaligen Hundetrainingsplatz einen solchen zu errichten (regionalHeute.de berichtete). Bis diese Frage allerdings geklärt ist, muss der Grill zu Hause bleiben. Saftige Steaks, quietschender Käse, Würstchen und in Aluminium gepackte Gemüsebomben, die über offenem Feuer gegrillt werden, wird es also nicht geben. Dies geht aus einer Satzung der Stadt hervor. Abseits der Öffentlichkeit müssen Grillfans sich ebenfalls an bestimmte Regelungen halten.

Grillen im Wald

Im Wald ist Grillen prinzipiell nicht empfehlenswert, so die Stadt Wolfenbüttel. Dort herrscht nicht nur eine erhöhte Brandgefahr, Tiere und Pflanzen können durch den Rauch auch beschädigt werden. Darüber hinaus verursacht auch Müll, der einfach zurückgelassen wird, oft hohe Kosten. Auch an allen anderen Plätzen, auf denen eine erhöhte Brandgefahr besteht, dürfe nicht gegrillt werden. Nur in den seltensten Fällen weisen Schilder darauf hin, in der Regel ist der Verbraucher jedoch auf sich allein gestellt. Und auch hier schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.

Strafrechtliche Konsequenzen

Werden örtliche Bestimmungen missachtet, können auf einen Hobbygriller teils hohe Geldstrafen zukommen. Besonders bei der Nichtbeachtung von hoher Brandgefahr greifen die Behörden oft hart durch. Ist ein ausgebrochenes Feuer sogar auf eine Grillparty zurückzuführen, müssen die Verursacher im schlimmsten Fall sogar mit Freiheitsstrafen rechnen. Sollte einmal ein Feuer ausbrechen, so sind Bürger übrigens verpflichtet, dieses sofort zu löschen, sofern keine erhebliche Gefahr für ihr eigenes Leben besteht. Kommt jemand auch dieser Pflicht nicht nach, fällt die Strafe entsprechend höher aus.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006