Demokratie leben: Ideen der Wolfenbütteler sind gefragt

8. August 2016
Astrid Hunke, Leiterin der Freiwilligenagentur; Heide Gebhardt, Ansprechpartnerin des Federführenden Amtes im Landkreis Wolfenbüttel und Jacqueline Knaubert-Lang, stellvertretende Leitung des Bildungszentrums stellten den Medien das Programm vor. Foto: Oliver Ding

Wolfenbüttel. 
Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ baut der Landkreis Wolfenbüttel gemeinsam mit der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. eine Partnerschaft für Demokratie auf. „Demokratie leben!“ heißt das Programm, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Oliver Ding, Pressesprecher der Freiwilligenagentur, berichtet im Nachfolgenden darüber.

In diesen Partnerschaften kommen Verantwortliche aus Politik und Verwaltung mit Aktiven aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen, Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Gemeinsam entwickeln sie anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen auf konkrete Situationen vor Ort abgestimmte Strategien. Deren Ziel sei es, die Toleranzkultur in Wolfenbüttel und Umland zu stärken und gegen jede Form von Diskriminierung und politische oder religiöse Radikalisierung anzugehen. Auch sollen Vorurteile und Verunsicherungen von Bürgern verringert werden.

Förderung von Projekten

Zur „Partnerschaft für Demokratie“ im Landkreis Wolfenbüttel gehört die Projektförderung von Vereinen, Verbänden und Initiativen, die Ausrichtung einer Demokratiekonferenz (diese findet am 31. Oktober in Wolfenbüttel statt) sowie die Zusammenarbeit in einem Begleitausschuss. Dieser Ausschuss setzt sich aus Bürgerinnen und Bürgern sowie Interessenvertretungen aus Wolfenbüttel zusammen und entscheidet über die Förderungen der Projekte. Als erster Schritt sind Wolfenbütteler Initiativen und Einrichtungen aufgefordert, sich einzubringen und Ideen vorzustellen, die in zwei Fonts gefördert werden können. Insgesamt stehen 25.000 Euro zur Verfügung. Projekte in einem „Aktions- und Initiativfonds“ können mit bis zu 7.000 Euro gefördert werden – Projekte im Jugendfonds bis zu 1.000 Euro. Die Anträge sollen bis zum 18. August eingereicht werden. Auch wer sich mit Förderanträgen nicht auskennt oder sich unsicher ist, ob und wie Anträge zu stellen sind, kann sich an die Ansprechpartnerinnen im Programm wenden: Heide Gebhardt (Landkreis Wolfenbüttel): 05331 / 84-261 
oder Astrid Hunke (Freiwilligenagentur): 05331 / 902626.

Informationen zu den Zuschüssen finden Sie unter den folgenden Internetadressen: http://www.freiwillig-engagiert.de/demokratie-leben/ oder http://www.lk-wolfenbuettel.de/aktuelles/partnerschaft_fuer_demokratie

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006