Das war die Kulturnacht 2015

20. September 2015 von
Musik, Tanz, Wissenschaft und vieles mehr wurde den Gästen bei der Kulturnacht geboten. Fotos: Max Förster

20Wolfenbüttel. Je weiter der Abend vorrückte, desto mehr Besucherinnen und Besucher strömten am Samstag in die Innenstadt Wolfenbüttels und ließen sich von der Vielfalt des Angebotes von Ort zu Ort treiben. Von Musik und Tanz, über Technik und Wissenschaft, bis hin zu lyrischen Vorträgen oder gar Gruselvorlesungen wurde den Gästen ein breites Programm geboten. An über 50 verschiedenen Standorten konnte man Kultur pur erleben.

Wer es gern musikalisch mag, der konnte an jeder Ecke auf verschiedenste Arten von Musik treffen. Seien es scottische und irische Klänge vom Northbound Duo, starke Soul-und Pop-Stimmen, wie die von der Frontsängerin von der „Venus Louis Band“ oder auch kräftige Töne des Orchesters des Musikvereins „Die Klesmer“. Wer es lieber rockig mochte, kam bei vielen Coverbands auf seine Kosten und für diejenigen, die eher auf sanfte und ruhige Melodien stehen, brachte der Singer and Songwriter „Son“ sein Programm in der Lindenhalle auf die Bühne. Musikalisch war also für jeden Besucher etwas dabei.

Tanzflashmob der Tanzschule am Park. Foto: Max Förster

Tanzflashmob der Tanzschule am Park.

Auch tänzerisch wurde einiges geboten

Mit einem Flashmob in der Fußgängerzone des Innenstadt zogen die Gruppe der ADTV Tanzschule am Park die Leute in den Bann und animierten zum Mittanzen. Nach Hits, wie beispielsweise Played a Live von Safri Duo oder Uptown Funk von Bruno Mars, blieb kein Fuß mehr still. Ein weiteres Highlight war auch das Flamenco-Ensemble. Vor einigen Wochen noch im Schloss trat die Flamenco- und Kathak-Crew nun auch im Lessingtheater zur Kulturnacht auf. Heiße Flamencorhythmen, schnelle Füße und fliegende Tücher brachten analusisches Flair in den Publikumssaal. Vor dem Theater konnte man dann die Lupus Line Dancer betrachten, die unter anderem nach Hits von Michael Jackson eine Sohle auf´s Parkett legten.

Anissa Kurde, Annika Bethke und Christina Halder von der Abteilung Hochschulsport an der Ostfalia. Foto: Max Förster

Anissa Kurde, Annika Bethke und Christina Halder von der Abteilung Hochschulsport an der Ostfalia

Alles rund um die Wissenschaft

Zur Kultur gehört natürlich auch der wissenschaftlichhe und technische Bereich. Auf dem Schlossplatz präsentierte sich die Ostfalia Hochschule mit mehreren Ständen. Zum einen konnte man die selbst laufenden Roboter des Robocup Teams Wolfenbüttel bewundern. Die Roboter orientieren sich selbstständig durch einen Beschleunigungssensor und durch eine Kamera. Zudem konnte man mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, bewusst mit einem Alkoholpegel von 1,3 Promille einen Slalom-Parkour zu überwinden. Ein gar nicht so leichtes Unterfangen, wie auch ein Redakteur der regionalWolfenbüttel.de feststellte. „Kinder kriegen das im Vergleich zu Erwachsenen fast problemlos hin“, berichtete Anissa Kurde, Studentin an der Ostfalia Hochschule im Bereich Recht, Finanzmanagement und Steuern und gleichzeitiges Mitglied der Abteilung Hochschulsport. „Das liegt daran, dass Kinder in der Regel eine bessere Koordination besitzen“, erklärte Christina Hadler, Leiterin Hochschulsport und Gesundheitsmanagement. Auch was es heißt, nur noch acht Prozent Sehstärke zu besitzen, konnte anhand eines Testes hier ausprobiert werden.

Aber das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Ganzen gewesen. Insgesamt 160 Künstlerinnen und Künstler präsentierten ihr Programm an diesem Abend.

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