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Darum lasse ich mich typisieren

3. Februar 2018 von
Etwa 300 Leute versuchen heute Leben zu retten. Fotos: Sandra Zecchino
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Meine. Am heutigen Samstag zwischen 11 Uhr und 16 Uhr findet im Dorfgemeinschaftshaus Bechtsbüttel, Thuner Str. 20, in Meine die Typisierungsaktion für den 9-Monate alten Emil statt. Als ich davon gelesen hab, war mir klar, dass ich nicht nur zum Berichten hinfahren werden. Ich werde mich auch typisieren lassen.

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Denn es geht nicht nur um Emil. Wer auf die Seite der DKMS geht, sieht, dass es viele Schicksale, wie die des kleinen Jungen gibt. Da sind Julian aus Huisheim, gerade mal acht Monate alt, der achtjährige Kaan aus Mühlheim, der zwölfjährige Nick aus Hohen Neuendorf und noch viele andere, die ihre letzte Hoffnung auf den passenden Spender setzen. Doch die Wahrscheinlichkeit ist gering, denjenigen zu finden. Also müssen sich so viele wie möglich typisieren lassen.

Und für mich ist es keine Frage, dass ich dazu bereit bin, wenn ich jemand anderes damit retten kann. Die Typisierung selbst ist einfach nur ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen und die Knochenmarkentnahme – falls es einen Treffer geben sollte – ist heutzutage auch kein großer Eingriff mehr.

Die Typisierung selbst ist einfach nur ein Wangenabstrich.

Jetzt spenden gehen!

Und für alle, für die das „helfen können“ nicht Motivation genug ist: Man kann das berühmte Sprichwort „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg keinem andern zu“ auch umgedreht betrachten. Wer sich wünscht, dass jemand anderes bereit ist Spender zu sein, wenn man selbst einen braucht, sollte auch bereit sein, zu spenden.

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