CDA und Hausärzteverband für Initiative in Niedersachsen

9. November 2019
Die CDA mit (v. l.) Herbert Theissen, Andreas Meißler, Reiner Jahns und Uwe Lagosky berät über die Hausärzte-Initiative. Foto: CDA
Wolfenbüttel. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) fordert zusammen mit dem Hausärzteverband die Forcierung der Hausärzte-Initiative in Niedersachsen. Dies berichtet der CDA-Kreisverband Wolfenbüttel.

Kreisvorsitzender Herbert Theissen erklärt: „Wir als CDA planen in Zukunft selbst oder mit anderen gemeinsame Veranstaltungen im Hinblick auf die weitergehende Umsetzung der hausärztlichen Versorgung durchzuführen, wobei wir Vertreterinnen und Vertreter des Niedersächsischen Hausärzteverbandes, der Krankenkassen, der Kommunen, der Kassenärztlichen Vereinigung und Landtagsabgeordnete einbeziehen werden, wie dieses in Barsinghausen und Wilhelmshaven schon sehr erfolgreich durchgeführt wurde. Die hiesige CDA und Dr. Matthias Berndt als Vorsitzender des Niedersächsischen Hausärzteverbandes erklären übereinstimmend: „Die wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung braucht dringend Hausärztinnen und Hausärzte auch und gerade im ländlichen Bereich. Dazu müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden.“

Es gehe nicht nur darum, mehr Studienplätze für Medizin und insbesondere mehr Plätze im Bereich der klinischen Ausbildung zu schaffen, sondern auch verstärkt Ausbildungsphasen in den Arztpraxen zu ermöglichen, unter anderem durch regelmäßige wiederkehrende Hospitationen in allgemein-medizinischen Praxen. Das Modell „Hausärztliche Versorgung“ der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen zur Begleitung des Nachwuchses vom Studium über die Weiterbildung zur Niederlassung sei dabei ein wichtiger Baustein. Darüber hinaus seien die Techniken zur Entlastung und Unterstützung, einschließlich der Telemedizin, von Hausärztinnen und Hausärzten zu fördern.

Traditionell arbeiten in Niedersachsen die CDA und der Niedersächsische Hausärzteverband gut zusammen. In der jüngsten CDA-Landesvorstandssitzung habe Dr. Matthias Berndt deutlich gemacht, dass die, an sich begrüßenswerte, Initiative der Politik keineswegs umgesetzt sei und weiterhin erheblicher Handlungsbedarf bestehe. Uwe Lagosky, stellvertretender Landesvorsitzender der CDA Niedersachsen führt dazu aus: „So ist festzustellen, dass Hausärzte nach wie vor gegenüber den Fachärzten durch das Terminservice- und Vorsorgegesetz beziehungsweise dessen Umsetzung benachteiligt werden. Zudem muss die Regressproblematik entschärft werden. Stellen für Allgemeinärzte zur Rotation in Krankenhäusern und in lokalen Gesundheitszentren fehlen. Wichtig ist, dass die Rolle des Hausarztes im Medizinstudium gestärkt werden muss. Hierzu gehört die Einführung einer Pflichtprüfung „Allgemeinmedizin“ im dritten Staatsexamen.“

Die CDA Niedersachsen dankt Dr. Matthias Berndt und dem Niedersächsischen Hausärzteverband für seinen Einsatz auf dem Gebiet der hausärztlichen Versorgung. CDA-Kreisvorsitzender Herbert Theissen abschließend: „Die aktuelle Situation ist vor allem mit Blick auf die weitere Entwicklung nicht mehr vertretbar. Zukunftsorientierte Ansätze sind zeitnah umzusetzen.“

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