Bürgerbeteiligung: Politik lädt zum Schlossplatz-Rundgang

12. Juli 2018 von
Ivica Lukanic, Thomas Pink, Andreas Meißler vor der Großbaustelle "Schlossplatz". Fotos: Alexander Panknin
Wolfenbüttel. Am heutigen Donnerstag lud die CDU-Wolfenbüttel zu einem Rundgang um den Schlossplatz. Die letzte Bürgerbeteiligung im April sollte hiermit fortgeführt werden. Mit Bürgermeister Thomas Pink und Stadtbaurat Ivica Lukanic war auch die Verwaltung anwesend, erklärte den aktuellen Baufortschritt und stand für Fragen bereit.

Der Rundgang startete vor den Toren des Schlosses. Hier fanden sich 36 interessierte Bürger ein, um den CDU-Vorsitzenden Andreas Meißler, den Bürgermeister und den Stadtbaurat zu begleiten.

Schlossplatz

Der Schlossplatz wird umgebaut, die Verkehrsführung angepasst. Es soll schöner werden in Wolfenbüttel und das für eine lange Zeit. Während die Bauarbeiten insgesamt ein paar Jahre in Anspruch nehmen sollen, möchte man hier ein Konzept verwirklichen, was noch viele Jahrzehnte das Stadtbild prägen wird. Der Schlossplatz sei schließlich einer der bedeutsamsten Plätze Wolfenbüttels, so Bürgermeister Pink. Wie die genaue Planung und vor allem der Platz später aussehen soll, erfahren Sie hier.

Die Bürger sollen über das Bauvorhaben informiert bleiben. Der Rundgang diente der Bürgerbeteiligung und wurde gut angenommen.

Die Bagger werden noch eine Weile rollen. Danach soll der neue Schlossplatz ein Prachtstück im Herzen der Stadt sein.

Hertie-Brache

Hertie. Das leerstehende Gebäude, die Brache, war schon lange Zeit kein schön anzusehendes Relikt in der Wolfenbütteler Innenstadt mehr. Umso erfreulicher für viele, dass es nun weicht: Einem großen neuen Kaufhaus mit umfangreichen Einzelhandelskonzept. Das alte Parkhaus soll erhalten bleiben, das eigentliche Gebäude über dem abgetragenen Hertie-Haus errichtet werden. Geplant ist die Eröffnung für 2019. Aktuell sind die Abrissarbeiten schon weit fortgeschritten. Die Freude über das zukünftige Angebot scheint den Anwohnern zwar aufgrund des anhaltenden Baulärms zurzeit etwas verhagelt, doch damit soll bereits bald Schluss sein. In wenigen Wochen sollen die gröbsten Abrissarbeiten abgeschlossen sein (regionalHeute.de berichtete).

Stadtbaurat Ivica Lukanic erklärt den aktuell Stand des Abrisses „Hertie-Brache“.

Das alte Parkhaus soll bestehen bleiben, der Rest ist schon Geschichte.

Mescheestadion

Zum Abschluss gab es noch eine kleine Sonderführung zum Meeschestadion. Denn auch dieses ist einer großen Planung unterworfen und soll grundlegend erneuert werden. Auch wenn die Planung dafür bereits ein paar Jahre in Arbeit ist, der politische Beschluss dafür ist erst im Juni gefällt worden und noch recht frisch (regionalHeute.de berichtete).

Im ersten Abschnitt soll mit der Neugestaltung des östlichen Bereichs der Sportanlage mit neuem Vereinsheim mit Umkleidekabinen, Sanitärräumen, Nebenräumen und Gastronomie, Multifunktionsfeld, Beachfläche, Fußballkleinspielfeld mit Kunstrasen begonnen werden. Gleichzeitig soll der Abriss des alten Vereinsheims sowie der Tribünenanlage erfolgen. Im zweiten Abschnitt ist geplant, das Nebengebäude zu beseitigen und den neuen A-Platz mit Laufbahn, neuer Tribünenanlage und Nebenflächen herzurichten.

Bürgermeister Pink erklärt den Anwesenden den Plan für das neue Meeschestadion.

Im dritten Abschnitt soll dann der B-Platz als Kunstrasenspielfeld und die Nebenflächen entstehen. Zudem ist dann eine Parkplatzanlage im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße und die Herstellung eines Zugangs zur Sportanlage „Meesche“ durch die Errichtung einer Brücke über die Oker geplant. Auch an die Wassersportler wurde gedacht, sie sollen ebenfalls einen Zugang mittels eines Stegs erhalten.

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