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Bündnis gegen Rechts: Begegnen statt demonstrieren

9. Januar 2015 von
Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Wolfenbüttel lädt am 19. Januar zu einem Abend der Begegnung ein. Damit möchte man ein Zeichen gegen die Bragida-Demo in Braunschweig setzten. Fotomontage: Werner Heise

Wolfenbüttel. Statt an einer Anti-Bragida-Demo in Braunschweig teilzunehmen (unsere Schwesterzeitung BraunschweigHeute.de berichtete), lädt das Bündnis gegen Rechtsextremismus Wolfenbüttel zu einem „Abend der Begegnung“ am Montag den 19. Januar 2015 um 18.30 Uhr in die KUBA-Kulturhalle ein. Der Eintritt ist frei.


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Neben einigen Redebeiträgen hiesiger gesellschaftlich relevanter Gruppierungen aus Stadt und Landkreis, der evangelischen und katholischen Kirche und der islamischen Gemeinschaft, wird es verschiedene musikalische Beiträge, sowie ein persönlicher Austausch und Gespräche geben.

Warum sich das Bündnis gegen Rechts in Wolfenbüttel gegen die Teilnahme an einer Gegen-Demonstration, zu der das “Bündnis gegen Rechts – Braunschweig“ am Montag aufrief, entschied, erklärt Sprecherin Sabine Resch-Hoppstock auf Nachfrage von WolfenbüttelHeute.de.

Sabine Resch-Hoppstock läd zum Sommerfest ein

Sabine Resch-Hoppstock, Sprecherin Bündnis gegen Rechts. Foto: Privat

„Wir finden, dass man einer Demonstration nicht mit einer Demonstration entgegenwirken muss. Vielmehr möchten wir der Bragida-Demo etwas positives entgegensetzen. Eine Gegendemo ist sicher auch eine Möglichkeit, Position zu beziehen und deutlich zu machen, dass es viele demokratische Kräfte gibt, die die Ziele von PEGIDA nicht teilen. Wir in und um Wolfenbüttel haben uns nur für eine andere – aus unserer Sicht konstruktive – Art des Umgangs mit diesem Demo-Termin entschieden. Für uns ist es wichtig, zu zeigen, dass ein Zusammenleben mit verschiedenen Menschen und Kulturen eine Bereicherung für unserer Gesellschaft ist. Außerdem leben wir in der Stadt Lessings, der in seiner Ringparabel zu Weltoffenheit auffordert. Toleranz und gemeinsames gesellschaftliches Miteinander sind in Stadt und Landkreis Lessings gewolltes und integriertes Erbe. Sicher ist die Idee, in einigen Städten das Licht auszuschalten, gut. Aber wir möchten unsere Botschaft anders rüberbringen und wollen deshalb einen gemeinsamen Abend verbringen. Menschen, die hier leben, lernen und arbeiten, gestalten gemeinsam Alltag, Gegenwart und Zukunft in unserer Region“, erklärt die Sprecherin des Bündnis gegen Rechtsextremismus – Wolfenbüttel.

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