Anzeige


Brix: Warum Schutzstreifen „schlechte“ Verkehrszeichen sind

15. Dezember 2017 von
Die Leitlinie eines Schutzstreifens „leitet“ nicht zum Einhalten der Sicherheitsabstände und damit zum partnerschaftlichen Verhalten an, findet Stefan Brix (Die Grünen). Foto: Nick Wenkel
Wolfenbüttel. In der Sitzung des Bauausschusses am vergangenen Dienstag präsentierte ein von der Stadt beauftragter Gutachter die Situation für Fahrradfahrer in Wolfenbüttel. Laut Sachverständigem würden Schutzstreifen die Sicherheit für Fahrradfahrer erhöhen. Stefan Brix (Die Grünen) sieht das anders. Er präsentierte den Ausschussmitgliedern eine Gegendarstellung.

Anzeige

„Wir lehnen Schutzstreifen ab, weil sie dem Autofahrer suggerieren, den Radfahrenden zu dicht überholen zu dürfen und dem Radfahrer suggerieren zu dicht am Bordstein fahren zu müssen“, erklärt Brix. Straßenverkehrsordnung (StVO) und Gerichtsurteile würden zudem deutlich größere Sicherheitsabstände verlangen. Und dies bedeute, hinsichtlich der Schutzstreifen, eben keine Förderung des Radverkehrs, obwohl alles rechtens und von der Verwaltung ordnungsgemäß umgesetzt worden sei.

Tempo 30 sinnvoller

Stefan Brix. Foto: Sophie Gittermann

In der Bauausschusssitzung zeigte Stefan Brix anhand von Rechnungen, wie breit ein Schutzstreifen oder ein Fahrstreifen für Fahrräder eigentlich sein müsste. Eine genaue Ausführung finden Sie hier. Doch wie sollte man nun vorgehen? Brix schlägt vor auf Schutzstreifen grundsätzlich zu verzichten. Sein Wunsch: Häufiger eine Begrenzung auf Tempo 30.

Darüber hinaus könne auch eine Änderung der Verwaltungsrichtlinie hinsichtlich der Mindestbreite von Schutzstreifen sinnvoll sein. Schutzstreifen müssen demnach mindestens 1,25 Meter und höchstens 1,60 Meter breit sein. Brix schlägt daher vor, schon die Mindestbreite auf 1,60 Meter zu erhöhen.

Lesen Sie auch:

Schutzstreifen sollen Wolfenbütteler Straßen sicherer machen

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006