Bahn fährt in umgestürzten Baum – 80 Fahrgäste evakuiert

19. August 2019 von
Der Bahnübergang blieb für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Nach Ende der Bergungs- und Evakuierungsarbeiten setzt der Zug seine Fahrt ohne Fahrgäste fort. Fotos/Video: aktuell24
Rhene/Baddeckenstedt. 80 Fahrgäste eines Regionalzuges zwischen Hildesheim und Goslar kamen am Samstagnachmittag gegen 16:30 Uhr mit dem Schrecken davon. Ihr Zug war am Bahnübergang Binder auf einen durch das Unwetter umgewehten Baum aufgefahren. Trotz der geringen Schäden am Zug konnte dieser seine Fahrt nicht fortsetzen. So war es an der Feuerwehr, die Fahrgäste zu evakuieren.

Die Feuerwehr evakuiert den Zug. Foto: Feuerwehr Baddeckenstedt

Der unter dem Zug verklemmte Baum wurde zunächst von den Feuerwehrkräften beiseite geräumt, um der Bahn die Weiterfahrt zu ermöglichen. „An dem Zug sind vorne Beschädigungen festzustellen“, berichtet Christian Harbich, Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Baddeckenstedt: „Deswegen wurde durch den Notfallmanager der Bahn zunächst entschieden, dass der Zug so nicht weiter fahren darf.“ So bestand nun für die Feuerwehr die Herausforderung, die Fahrgäste sicher ins Trockene zu bringen: „In den Gleisbetten mit Schotter gibt es immer Schwierigkeiten, gerade mit älteren Personen“, bemerkt der Gemeindebrandmeister. Erstmal aus dem Zug befreit, versorgte die Feuerwehr die Reisenden mit Wasser und Lebensmitteln. Für die Älteren wurden Sitzgelegenheiten aufgebaut. Die erste Gruppe von 50 Personen wurde anschließend mit einem vom Bahnbetreiber gestellten Reisebus weiter befördert. Da die Wetterlage drohte, sich erneut zu verschlechtern entschied man sich bei den verbliebenen 34 wartenden Personen für den Transport in eine nahegelegene Mehrzweckhalle in Wartjenstedt. Von dort aus konnte die Fahrt mit Taxen fortgesetzt werden.

Auch im übrigen Samtgemeindegebiet hatten die Feuerwehren zu tun. So gab es insgesamt sechs weitere Einsatzstellen in Baddeckenstedt, Oelber, Steinlah und Haverlah wegen umgestürzter Bäume und versperrter Straßen.

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