Bähr-Immobilie: Wann geht es endlich weiter?

22. Juli 2019 von
Seit Oktober 2017 hat sich in Sachen Zwangsversteigerung der Bähr-Immobile nichts getan. Archivfoto: regionalHeute.de
Wolfenbüttel. Seit rund acht Jahren stehen die ehemaligen Steeneck & Bähr-Immobilien in der Wolfenbütteler Innenstadt weitgehend leer. Im Jahr 2017 waren zwei Zwangsversteigerungstermine am Amtsgericht ergebnislos verlaufen. Außer der bröckelnden Fassade war seitdem nichts mehr von diesem Fall zu hören. regionalHeute.de ging der Sache nach.

„Zum Stand der Dinge bezüglich der Bähr-Immobilie Wolfenbüttel kann ich Ihnen mitteilen, dass das Versteigerungsverfahren nach wie vor anhängig ist und wir auf die Anberaumung eines neuen Versteigerungstermins durch das Amtsgericht warten“, teilt Marion Thomsen für die Nord LB mit, die Eigentümer der betreffenden Objekte ist.  Im Mai 2017 verlief die erste Zwangsversteigerung ohne Gebot. Im Oktober des gleichen Jahres gab es ein Gebot auf das Objekt Lange Herzogstraße 35, aber keines auf den zweiten Komplex Lange Herzogstraße 34, 36 und 38 sowie Neue Straße 15/16.  Die Nord LB beantragte kurz vor Ablauf der Bietefrist die einstweilige Einstellung der Verfahren, da man kein Interesse am Verkauf eines einzelnen Objektes hatte.

Neuer Termin voraussichtlich in diesem Jahr

Danach hatte die Nord LB sechs Monate Zeit, die Fortsetzung des Verfahrens zu beantragen. Die sei auch geschehen, bestätigt Bettina Niemuth, Direktorin des Amtsgerichts Wolfenbüttel, im Gespräch mit regionalHeute.de. Dass seitdem kein weiterer Versteigerungstermin anberaumt wurde, habe mit der Arbeit der Rechtspfleger zu tun. Die betreffenden Rechte hätten neu begutachtet und die Werte im Grundbuch neu bewertet werden müssen, so Niemuth. Die Direktorin ist aber zuversichtlich, dass es noch in diesem Jahr zu einem neuen Versteigerungstermin kommt.

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