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Azubis gesucht: Hoch hinaus mit der Dachdeckerei Linde

20. November 2018
Die Dachdeckerei Linde ist immer auf der Suche nach Auszubildenden. Fotos: Anke Donner
Wolfenbüttel. Bereits in der dritten Generation führt Uwe Linde die Dachdeckerei Linde in Wolfenbüttel. Das Traditionsunternehmen mit Sitz in der Gabelsbergerstraße 15 steigt seinen Kunden gerne mal auf's Dach. Bei der Dachdeckerei Linde hat das Thema Ausbildung seit Jahren hohe Priorität.

„Es wird immer schwieriger, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Wir tun schon viel, um Auszubildende für unseren Betrieb zu gewinnen. Aber dennoch fällt die Bewerberquote eher gering aus“, so der Dachdeckermeister, der im Juni endgültig den Betrieb von seinem Vater Hans-Jürgen übernommen hat.

Handwerk hat Zukunft

„Der Fachkräftemangel macht sich auch im Handwerk bemerkbar. Schon seit vielen Jahren kämpfen wir gegen diesen negativen Trend an, indem wir kontinuierlich jedes Jahr zwei Auszubildende einstellen. Das ist aber gar nicht so leicht. Dabei würden wir jungen Menschen gerne zeigen, dass das Handwerk eine Zukunft hat. Denn gerade durch spätere Weiterbildungen können Handwerker ihre Karriere individuell und nach den eigenen Fähigkeiten und Vorstellungen gestalten“, so Uwe Linde. Unter anderem hat sich die Dachdeckerei Linde, Mitglied der Dachdeckerinnung Wolfenbüttel, auf dem diesjährigen Altstadtfest präsentiert und für den Beruf geworben.

Maximilian Linde (links) auf dem Altstadtfest.

 

Uwe Linde hat sich seit Jahren auf die Fahne geschrieben, noch intensiver nach Auszubildenden für seinen Betrieb zu suchen und das Dachdeckerhandwerk wieder attraktiv zu machen. „In diesem Jahr haben wir sogar drei Azubis. Aber auch für das kommende Jahr suchen wir bereits. „Wer also Interesse hat oder einfach Neugier verspürt, der kann gerne mal während eines Praktikums in unseren Betrieb und in den Beruf des Dachdeckers hineinschnuppern“, so Uwe Linde. Wer sich für eine Ausbildung bei Linde entscheidet, entscheidet sich für einen Betrieb, in dem Verlässlichkeit, Beständigkeit und Förderung jedes Einzelnen einen großen Stellenwert hat. 

Zudem zeichnet sich die Dachdeckerei durch ihre familiäre Atmosphäre aus. In diesem Jahr hat Sohn Maximilian seine Ausbildung im Familienbetrieb begonnen. Er hat im Sommer sein Abitur am Gymnasium im Schloss absolviert und steigt somit direkt ins zweite Lehrjahr ein. Für ihn ist der Beruf des Dachdeckers in diesem Fall nicht nur eine familiäre Verpflichtung. Der 18-Jährige sagt, ihn reize die Arbeit im Freien und dass man am Ende des Tages sieht, was man geschaffen hat. Außerdem sei die Arbeit auf dem Dach schon auch ein kleiner Kick. Natürlich sei man immer gesichert.

Helle Kopfarbeiter mit Vorliebe für Frischluft gesucht

Die Azubis der Dachdeckerei Linde: Maximilian Linde, Dominik Müller, Tom Engelhardt, Philipp Kleine und Francesoco Espejo-Trappote.

„Man sollte eine gewisse Leidenschaft für diesen Beruf mitbringen und natürlich auch ein wenig handwerkliches Geschick. Außerdem schwindelfrei und körperlich fit sein“, sagt Maximilian Linde. Warum es immer weniger junge Menschen ins Handwerk zieht? Maximilian glaubt, dass viele einfach lieber einen „sauberen Job“ machen möchten. Lieber in einem Büro sitzen und einen Schreibtisch-Job vor körperlicher Arbeit vorziehen. Dabei sei der Beruf des Dachdeckers vielfältig und interessant. Und es gibt nach der Ausbildung noch Möglichkeiten, sich weiterzubilden. So kann man am Ende seiner Lehrzeit, seinen Meister machen oder sich zum „MiD“ (Manager im Dachdeckerhandwerk) weiterbilden. Das hat auch Maximilian Linde vor.

Das sollten Bewerber mitbringen

Die Dachdeckerei Linde stellt junge Menschen mit Haupt-und Realschulsabschluss und Abitur ein. Wer seine Ausbildung mit einem Abitur beginnt, der verkürzt die Ausbildung auf zwei Jahre. Im Regelfall dauert sie aber drei Jahre und besteht aus Theorie und Praxis. „Natürlich ist es uns in erster Linie wichtig, dass ein Auszubildender Leidenschaft, Interesse und handwerkliches Geschick mitbringt. Aber es gehört auch Köpfchen dazu. Produktionsschritte müssen geplant, individuelle Kundenwünsche  berücksichtigt werden und man muss auf unvorhergesehene Situationen reagieren können.“, sagt Uwe Linde und garantiert während der Ausbildung große Unterstützung aus dem Unternehmen. „Wir fördern unsere Azubis und unterstützen, wo es geht. Aber sie müssen auch liefern, da muss man als Betrieb ständig am Ball bleiben“, erklärt der Dachdeckermeister. Zur Ausbildung gehören auch mehrwöchige Lehrgänge in St. Andreasberg. Hier wird der Dachdecker-Nachwuchs noch einmal ganz intensiv geschult. Theorie und Praxis werden eng miteinander verknüpft, die Auszubildenden bekommen den letzten Schliff. „Das ist Bestandteil der Ausbildung. Ohne diese Lehrgänge gibt es keine Zulassung zur Prüfung“, so Uwe Linde. Die  Ausbildung wird im ersten Lehrjahr mit 650 Euro, im zweiten Jahr mit 800 Euro und im dritten Lehrjahr mit 1.050 Euro (brutto) vergütet.

Wer sich für den Beruf des Dachdeckers und speziell für eine Ausbildung bei der Dachdeckerei Linde interessiert, kann sich unter www.linde-dach.de informieren oder schaut einfach mal im Betrieb in der Gabelsbergerstraße 15 vorbei.

 

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