Ausstellung über „Doppeltalent“ John Lennon

4. August 2016
Die Jakob-Kemenate und die jüdische Gemeinde feiern in diesem das zehnjährige Bestehen nach ihrer Neuerrichtung mit zahlreichen Veranstaltungen. Foto: Jürgen Bansmann

Braunschweig. Vor zehn Jahren wurden die Jakob-Kemenate und die Synagoge nach ihrer Zerstörung neu errichtet. In diesem Jahr feiern die beiden benachbarten Einrichtungen das Jubiläum mit Ausstellungen, Vorträgen, Führungen, Konzerten und einem öffentlichen Gottesdienst. In einem gemeinsamen Flyer, der gerade herausgekommen ist, wird das Programm für den Herbst vorgestellt.

Ein besonderer Höhepunkt in der Jakob-Kemenate ist die Fortsetzung der Reihe „Doppeltalente“, bei der es um den Ex-Beatle John Lennon geht. Die Ausstellung „The Art of John Lennon“ stellt allerdings nicht den Musiker in den Mittelpunkt, sondern dessen Zeichnungen, Lithographien und Comics. Sie wird am Donnerstag, 1. September, um 18 Uhr in der St. Martinikirche mit der Rockband „The Mix“ eröffnet, einer inklusiven Band aus Braunschweig, und ist bis zum 20. November zu sehen. Gleichzeitig werden Teile der Ausstellung im Augustinum Braunschweig, im Bankhaus Löbbecke, im Hauptbahnhof und in der Stadthalle gezeigt. Zusätzliche Veranstaltungen ergänzen diesen Schwerpunkt, etwa ein Gespräch mit einem Sammler oder ein persönlicher Rückblick auf die Pop-Ikone. Die Schirmherrschaft hat Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth.

Weitere Besonderheiten des Programms, das von der Stiftung Prüsse organisiert wird, sind die Eröffnung einer Ausstellung über den Bildhauer Jürgen Weber in der St. Andreaskirche und die Aufstellung der Skulptur „Sola Scriptura“ in Salzgitter-Lesse im Rahmen des Reformationsjubiläums. Auch beim Tag des Offenen Denkmals am Sonntag, 11. September, öffnet die Jakob-Kemenate ihre Türen- ebenso wie die seit einem Jahr wieder öffentlich zugängliche Kemenate Hagenbrücke. Die jüdische Gemeinde will interessierten Besuchern aus Anlass des zehnjährigen Bestehens das Haus und die Geschichte der Gemeinde vorstellen, beispielsweise bei öffentlichen Gottesdiensten am Freitag, 9. September, und Sonnabend, 10. September. Eine Führung über den jüdischen Friedhof an der Hamburger Straße ist für Sonntag, 28. August, geplant. Ein besonderer Höhepunkt ist ein Vortrag von Renate Wagner-Redding, der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, über die jüdischen Feiertage. Die Veranstaltungsreihe endet mit dem Gedenken an die Pogromnacht und einem Konzert. Für fast alle Veranstaltungen sind Anmeldungen erforderlich.

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