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Arbeitslosigkeit sinkt in Wolfenbüttel marginal

31. Januar 2018
In Wolfenbüttel waren im zurückliegenden Monat 3.121 Menschen arbeitslos, 71 beziehungsweise weniger als im Dezember. Symbolfoto: Bundesagentur für Arbeit
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Wolfenbüttel. In Wolfenbüttel waren im zurückliegenden Monat 3.121 Menschen arbeitslos, 71 weniger als im Dezember. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 5,5 Prozent. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit mit.

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Die Arbeitslosenzahl ist im Januar erwartungsgemäß um 1.311 Personen auf 21.647 gestiegen. „Dieser moderate Anstieg gegenüber dem Vormonat ist lediglich auf saisonale Effekte zurückzuführen“, freut sich Gerald Witt, Chef der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar. „Der Arbeitsmarkt ist weiterhin voller Chancen. Nach wie vor ist aber das Risiko von Ungelernten, arbeitslos zu sein, erheblich größer als von Ausgebildeten“, so Witt.

Über die Hälfte (55,1 Prozent) aller Arbeitslosen hätte keine abgeschlossene Berufsausbildung. Und dies sei auch die einzige Personengruppe, die im Vorjahresvergleich deutlich zugelegt hätte. 799 Personen oder 7,2 Prozent mehr als vor zwölf Monaten, also insgesamt 11.932 Arbeitslose ohne Berufsausbildung, sind in der Statistik zu finden.
„Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin von seiner Sonnenseite. Im letzten Monat haben sich zwar vermehrt Menschen aus Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet, erfahrungsgemäß werden diese in den kommenden Wochen jedoch schnell wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen, so dass spätestens die Frühlingssonne die Arbeitslosenzahl wieder schmelzen lassen wird“, so Witt.

Die Arbeitskräftenachfrage im Agenturbezirk sei ebenfalls weiter ungebrochen.
4.457 Stellenangeboten werden aktuell im Bestand gezählt. Das sind 488 oder 12,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt

Ab diesem Monat werden erstmalig wieder Ausbildungsmarktdaten veröffentlicht. Die Zahl der Bewerber in der Berufsberatung sei bereits jetzt auf einem hohen Niveau. Aktuell sind 2.681 junge Berufsstarter bei der Arbeitsagentur gemeldet. Das sind 140 oder 5,5 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. „Dabei handelt es sich aber lediglich um einen Zwischenbericht“, so Witt.

„Es ist spürbar, dass zunehmend die guten Einstiegschancen am Ausbildungsmarkt von den jungen Menschen genutzt werden wollen. Ein weiterer Schulbesuch oder gar ein Studium muss nicht für jeden der beste Einstieg ins Berufsleben sein. Wir brauchen auch begabte Praktiker und nicht nur Akademiker“, appelliert Witt. Im Januar waren bereits 2.308 Ausbildungsstellen bei der Arbeitsagentur gemeldet. Dies ist eine Steigerung um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere Klein- und mittel- ständische Unternehmen haben in diesem Jahr frühzeitig ihre Stellen gemeldet, um im Kampf um die besten Köpfe nicht abgehängt zu werden.

Auch dies sei laut Witt nur eine Wasserstandsmeldung, denn viele Unternehmen würden die Stellen erst jetzt melden. Die Zahlen dürften in den kommenden Monaten noch deutlich steigen. Freie Ausbildungsstellen melden Unternehmen über die kostenfreie Servicenummer 0800 4 5555 20.

Unterbeschäftigung.

Die Unterbeschäftigung, die neben den Arbeitslosen auch Personen erfasst, die erkrankt sind oder an Maßnahmen teilnehmen, lag im Januar bei 28.772 Personen, dies sind 4,3 Prozent oder 1.308 Personen weniger als vor einem Jahr.

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