Anhaltende Trockenphase hat negative Auswirkungen auf Ernte

11. Juli 2018
SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse (re.) traf sich mit dem Vorsitzenden des Niedersächsischen Landvolkes Ulrich Löhr zu einem Gespräch. Foto: Wahlkreisbüro Marcus Bosse
Wolfenbüttel. Insbesondere der Osten Niedersachsens hat aktuell mit einer anhaltenden Trockenphase zu kämpfen. Seit Mitte April bleiben die Niederschläge teils deutlich hinter den erwarteten Mengen zurück, sodass Landwirte der Region nun eine stark unterdurchschnittliche Ernte erwarten.

Aus diesem Grund traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse nach eigenen Angaben mit dem Vorsitzenden des Niedersächsischen Landvolkes Ulrich Löhr zu einem Gespräch, um über Lösungsmöglichkeiten sprechen. Weitere Themen waren der Tierschutz und die neue Düngeverordnung.

„Uns fehlen die vollständigen Niederschläge von über zwei Monaten“, berichtete Löhr. „Die seit Monaten anhaltende Trockenheit hat zum Teil drastische Spuren an den Pflanzen und auf den Feldern hinterlassen.“ Mit Ausnahme des letzten, extrem regenreichen Jahres ist zu beobachten, dass die Trockenphasen im Frühjahr zunehmen. Bosse, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, bekräftigte, dass eine Änderung der klimatischen Verhältnisse bereits niedersachsenweit messbar ist: „In den letzten Jahren haben sich Wetterextreme deutlich ausgeprägter gezeigt, als in der Vergangenheit. Anhaltende Trockenphasen oder Starkregenereignisse sind keine Seltenheit mehr.“

Bei einem Feldrundgang wurden die von Löhr beschriebenen Auswirkungen schnell deutlich. Der Weizen hat eine deutlich geringere Höhe als üblich und bildet nur schmale und leichte Körner aus. Löhr befürchtet ähnliche Auswirkungen auch bei der Rapsernte. Die Lösung könnten wassereffiziente Feldberegnungsanlagen sein, die ausbleibenden Niederschlag ausgleichen könnten. Auch neue Züchtungsmethoden bieten Abhilfe. Hier bestehe aber noch grundsätzlicher Diskussionsbedarf.

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