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Analyse zeigt: Wolfenbüttel hat genügend Parkplätze

7. März 2018 von
Steht während der Bauarbeiten bald nicht mehr als Parkplatz zur Verfügung: Der Wolfenbütteler Schlossplatz. Foto: Archiv/Alexander Dontscheff
Wolfenbüttel. Im Rahmen der gestrigen Bauausschusssitzung stellte Michael Schreiber, Projektleiter der von der Stadt beauftragten LK Argus GmbH, ein Zwischenfazit zum Parkraumbewirtschaftungskonzept vor. Ehe es nun an die Erarbeitung des eigentlichen Konzepts geht, präsentierte er die Ergebnisse der durchgeführten Parkanalyse.

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Dabei wurde deutlich: Wolfenbüttel verfügt über ausreichend Parkplätze.

Bei der Analyse wurde die Lessingstadt dabei in vier Teilbereiche unterteilt, die zunächst auf die Anzahl der vorhandenen Parkplätze untersucht wurden: Innenstadt (2.951), Nordwestliche Innenstadt (196), Auguststadt (254 Parkplätze) und Juliusstadt (298). Insgesamt käme Wolfenbüttel somit auf 3.699 Parkplätze im Stadtgebiet. „Ausreichend“, resümiert Schreiber die Gesamtsituation in Wolfenbüttel. Der Verkehrsingenieur erklärt: „Wenn man sich die Innenstadt insgesamt anguckt, reichen die Parkplätze aus.“ Anders sehe es hingegen bei der Betrachtung der einzelnen Teilgebiete aus.

Zu viele Falschparker

In vielen Bereichen sei die Belegung der Parkplätze mehr als ausgeschöpft. Allerdings: in fußläufiger Umgebung zu den belegten Parkplätzen gebe es auch wieder Bereiche, die hinsichtlich der Parkplatzauslastung nicht vollständig belegt seien. Dass man häufig allerdings an der gleichen Stelle nach Stellplätzen suche, führe zu einer Vielzahl an verkehrswidrig abstellten Fahrzeugen. Diese gebe es laut Schreiber „gerade im Innenstadtbereich“ zur Genüge.

Projektleiter Michael Schreiber bei der Vorstellung des Gutachtens. Foto: Nick Wenkel

Vergleichsweise günstige Gebühren

Der LKA-Projektleiter ging bei seiner Präsentation auch auf die Gebührensituation in der Lessingstadt ein. Im Vergleich zu anderen Städten sei das Parken in Wolfenbüttel relativ günstig. Während Braunschweig, Helmstedt, Wolfsburg und Goslar deutlich höhere Gebühren erheben, sei das Parken lediglich in Salzgitter und Gifhorn günstiger. Schreiber stellte allerdings auch klar: „Das soll jetzt nicht heißen, dass Sie das Parken hier teurer machen sollten“.

Erhebungen gehen weiter

Verbesserungspotenzial sieht Michael Schreiber aber dennoch – unter anderem bei der Parkplatzsituation in den unbewirtschafteten Teilgebieten, wie zum Beispiel in der Auguststadt, in der gerade tagsüber eine hohe Belegung herrsche. Handlungsbedarf stehe zudem in der Anzahl der verkehrswidrig abgestellten Fahrzeuge. Schreiber kündigte abschließend an, dass die Analyse noch nicht vollständig abgeschlossen sei. Demnächst wolle man noch zusätzliche Erhebungen am Lessingtheater und an der Lindenhalle durchführen, allerdings während dort Veranstaltungen stattfinden. Im 3. Quartal soll dann auch der Einzelhandel in dem Konzept berücksichtigt werden, ergänzt Stadtbaurat Ivica Lukanic.

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