AfD will eine „Bimmelbahn“ für Wolfenbüttels Innenstadt

6. Juni 2019 von
Die AfD-Stadtratsfraktion könnte sich eine solche "Bimmelbahn" zur Belebung der Wolfenbütteler Innenstadt vorstellen. Foto: City Train GmbH, Regensburg
Wolfenbüttel. Die AfD-Stadtratsfraktion ist überzeugt davon, dass eine "Bimmelbahn" zur Steigerung der Tourismuszahlen sowie des Umsatzes der Einzelhändler in Wolfenbüttel beiträgt. Sie beantragt die Umsetzung eines Konzeptes zu prüfen sowie die infrastrukturellen Voraussetzungen abzuklären und eine Kosten-/Nutzen-Rechnung zu erstellen. Dies geht aus einer Beschlussvorlage hervor, mit der sich der Kulturausschuss in seiner kommenden Sitzung befassen soll.

Das Modell der „Bimmelbahn“ ist bekannt. Ein motorisierter Wagen zieht mit Menschen beladene Wagons hinter sich her und bringt diese auf einer festen Route zu den touristischen Anziehungspunkten eines Ortes. Nicht selten erhalten die Fahrgäste zudem während der Fahrt mehr oder weniger interessante Informationen zur Umgebung, die automatisiert aus eingebauten Lautsprechern ertönen. Eben so etwas kann sich die AfD auch für Wolfenbüttel vorstellen und zieht in ihrem Antrag einen Vergleich zur „Bimmelbahn“ in Wernigerode.

„Auch eine Entlastung für den Linienverkehr“

Neben einem touristischen Nutzen und dem „neu zu schaffenden ‚Wiedererkennungswert‘ einer ‚Wolfenbütteler-Attraktion'“, könne die „Bimmelbahn“ den Bürgern auch als zusätzliche Mobilitätshilfe dienen. Hier kann sich die AfD eine „Entlastung“ der bisherigen Linienverkehr-Busse vorstellen. „Die Umsetzung als Linienbus in einem zu definierenden Radius würde in Kombination mit dem Attraktions-Faktor „Spaß“ für einen ganz neuen und belebenden Wiedererkennungswert führen“, heißt es im entsprechenden Antrag.

„Wolfenbüttel braucht Konzepte, die unsere Stadt von anderen Städten unterscheidet. Eben diese Unterscheidungsmerkmale sind es, die zu einem langfristigen Tourismuserfolg und einer Belebung der Innenstadt beitragen“, meint die Fraktion und liefert auch gleich das Angebot eines Augsburger Bimmelbahn-Anbieters mit. Kostenpunkt für einen elektrobetriebenen Zugwagen und zwei Anhängern für 55 Sitzplätze inklusive einem Rollstuhlplatz und weiteren Ausstattungsdetails, 510.177,99 Euro.

„Die Investition lohnt sich“

Die Investition lohne sich, wenn man alle durch den E-Bus erreichten Erfolge in die Kalkulation einbeziehe. Diese Erfolge bestehen nach Ansicht der AfD aus Mehrumsätzen des Einzelhandels, Mehrerträgen für die Schloss-Unterhaltung, einer noch besseren Auslastung der Übernachtungsmöglichkeiten und den Einnahmen aus Ticket-Verkäufen.

Der Kulturausschuss wird den Antrag in seiner Sitzung am 13. Juni, ab 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses diskutieren. Der umfangreiche Antrag, mit weiterführenden Informationen, kann hier zur Ansicht heruntergeladen werden.

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