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Zwei Gesamtschulen? – Initiative fordert Kompromiss von Landrätin

2. Januar 2016 von
Die IGS-Initiative Sickte/Cremlingen fordert von Landrätin Christiana Steinbrügge einen Kompromiss. Logo: IGS-Initiative Sickte/Cremlingen

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Sickte. Im Rahmen der Diskussion um eine mögliche dritte Integrierte Gesamtschule im Landkreis Wolfenbüttel (regionalWolfenbüttel.de berichtete), versuchen zur Zeit zwei Initiativen die Kreispolitik für ihre Position zu gewinnen. Sowohl die Schöppenstedter als auch die Sickter/Cremlinger Initiative möchten gern eine Integrierte Gesamtschule (IGS) für ihre Kinder in ihrer Gemeinde. Die IGS-Initiative Sickte/Cremlingen fordert nun von Landrätin Christiana Steinbrügge einen Kompromiss. Die Initiative fragt: „Warum kann es nicht an beiden Standorten Gesamtschulen geben?!“


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„In einem Brief an die Landrätin wird diese von der Initiative aufgefordert, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um nach einem Kompromiss zu suchen. Es muss Schluss sein mit dem Ausspielen der beiden Standorte gegeneinander. Warum kann es nicht an beiden Standorten Gesamtschulen geben?!“ heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative IGS Sickte/Cremlingen. Bereits im November erklärte Christiana Steinbrügge allerdings im Schulausschuss: „Wir wissen aus der Schulentwicklungsplanung, dass die Schullandschaft in Wolfenbüttel maximal eine weitere IGS verträgt, da ansonsten keine Oberstufen mehr möglich sind.“ Für die Gründung einer gymnasialen Oberstufe braucht es nämlich eine Mindestanzahl an Schülern, die durch eine Verteilung auf zusätzliche Gesamtschulen gefährdet werden könnte. Bereits die Gründung einer dritten IGS im Landkreis ist im Kreistag umstritten. Im Rahmen der Diskussion um eine Elternbefragung für eine IGS in Schöppenstedt, betonte Kreistagsmitglied Norbert Löhr (CDU), dass eine dritte IGS im Landkreis die geplanten gymnasialen Oberstufen für die Gesamtschulen in Wolfenbüttel gefährden würde, was damit auch das pädagogische Konzept der Gesamtschulen in Frage stellen würde.

Gibt es genügend Schüler?

Um genügend Schüler für eine IGS in Schöppenstedt zusammen zu bekommen, reiche die Samtgemeinde Elm-Asse alleine als Schuleinzugsbereich allerdings voraussichtlich kaum aus, wie Gudrun Wollschläger im Schulausschuss erklärte. Um die Chance für eine IGS zu erhöhen, müsste deshalb der Schuleinzugsbereich auch auf Teile der Samtgemeinde Sickte ausgedehnt werden. In Bezug auf diese Überlegungen erklärt die IGS-Initiative Sickte/Cremlingen: „Wir begrüßen es ausdrücklich und halten es auch für legitim, dass die Menschen in der neu gegründeten SG Elm-Asse um ihre Schulstandorte kämpfen. Es ist aber gegenüber einem möglichen IGS-Standort in Sickte unfair, auch SchülerInnen aus diesem Bereich abziehen zu wollen. Damit würde es langfristig keine IGS mehr in Sickte geben können, weil die Schülerzahlen dann nicht mehr ausreichen könnten. Bei dieser Perspektive müsste sich die Gemeinde Cremlingen auch überlegen, ob sie nicht eine Kooperation mit der Stadt Braunschweig anstreben sollte – dies kann aber nicht im Interesse des Landkreises Wolfenbüttel sein.“


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