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Zuschuss für das AHA-ERLEBNISmuseum

3. Januar 2016 von
Der Sperrvermerk für die Personalkostenförderung des AHA-ERLEBNISmuseums wurde aufgehoben. Symbolfoto: Werner Heise.
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Wolfenbüttel. Bereits Ende 2014 hat der Rat der Stadt Wolfenbüttel entschieden den Zuschuss für das AHA-ERLEBNISmuseum von zuvor höchstens 12.000 Euro jährlich auf bis zu 26.000 Euro jährlich zu erhöhen. Umstritten war hierbei allerdings zunächst ein Anteil von 9.000 Euro, der als Personalkostenförderung dienen sollte. Mit einem Sperrvermerk wurden diese 9.000 Euro im Haushalt zurückgestellt. Nun hat der Rat der Stadt entschieden, den Sperrvermerk aufzuheben, damit der Betrag dem Museum zugute kommen kann.


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Nachdem sich Ende 2014 der städtische Ausschuss für Jugend und Soziales für eine Maximal-Förderung des AHA-Erlebnismuseums in Höhe von 26.000 Euro ausgesprochen hatte, trat der Finanzausschuss kurz darauf auf die Bremse. Mehrheitlich sprachen sich die Mitglieder für den Ausschluss der Personalkostenförderung aus. Gefördert werden sollten somit nur die sachkostenbezogenen Aufwendungen des Vereins. Dies seien der Mietkostenzuschuss in Höhe von 9.000 Euro und der Wechselausstellungszuschuss in Höhe von maximal 8.000 Euro. Somit hätte die Stadt höchstens 17.000 Euro jährlich an Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt. Schließlich hatte sich der Rat der Stadt Wolfenbüttel aber dazu entschieden, die 9.000 Euro an Personalkostenförderung mit einem Sperrvermerk in den Haushalt einzuschreiben, sodass der Betrag bei Bedarf doch noch für das Museum abgerufen werden könnte (regionalWolfenbüttel.de berichtete).

Sperrvermerk aufgehoben

Im vergangenen Dezember hat der Rat der Stadt nun entschieden, den Sperrvermerk aufzuheben, damit der Betrag dem Museum zugute kommen kann. Da der Personalkostenzuschuss höchstens 20 Prozent der tatsächlich entstandenen Personalkosten des Museums finanzieren soll, soll für das Jahr 2015 zunächst ein Betrag in Höhe von 3.712 Euro an das Museum ausgezahlt werden. (Laut vorläufiger Abrechnung für das Wirtschaftsjahr 2015 sollen dem AHA-Kindererlebnismuseum nämlich Personal- beziehungsweise Honoraraufwendungen in Höhe von derzeit 18.560,44 € entstanden sein). Da aber davon ausgegangen wird, dass im Rahmen der endgültigen Abrechnung weitere anteilige Zuschussauszahlungen erfolgen, hat der Rat mehrheitlich entschieden, dass der Sperrvermerk für die gesamten 9.000 Euro aufgehoben wird.


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