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Zu viel Schnee für den Winterdienst?

5. Januar 2016 von
Viele Straßen sind noch vom Schnee bedeckt. Foto: Jan Borner

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Wolfenbüttel. Seit dem frühen Montagmorgen freuen sich gerade kleine Kinder über den frisch gefallenen Schnee. Für die Teilnehmer am Straßenverkehr stellt die weiße Masse jedoch eine Gefahr dar. So kam es bereits zu mehreren Unfällen (regionalWolfenbüttel.de berichtete). Seit Montagabend sei der Winterdienst der Städtischen Betriebe Wolfenbüttel jedoch mit seinen Räum- und Streufahrzeugen unterwegs, um auf den Straßen für die notwendige Sicherheit zu sorgen, erklärte der kaufmännische Leiter der Städtischen Betriebe Stefan Hoyer gegenüber unserer Online-Tageszeitung.


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„Seit gestern Abend sind wir mit den Räum- und Streufahrzeugen unterwegs“, teilte Stefan Hoyer mit. Mit Hilfe von zwei Großräumfahrzeugen, ausgestattet mit einem Schneepflug, zwei Spezialfahrzeugen mit einem Aufsatztellerstreuer, der eine mit Streusalz gemischte Lauge auf die Straße bringt, fünf kleinen Traktoren (sogenannte Schlepper), die ebenfalls mit Streusalz ausgestattet sind und acht Handkolonnen werde dafür gesorgt, dass nicht nur die Verkehrsstraßen, sondern auch Fußgänger- und Fahrradwege sowie Brücken von Schnee und Eis befreit werden. Etwa 50 Tonnen Streusalzgemisch wurden seit Montag auf den Straßen und Wegen verteilt.

Zu viel Schnee für den Winterdienst?

Einige Leserinnen und Leser kamen auf regionalWolfebüttel.de zu und äußerten ihren Unmut über die vom Schnee zugedeckten und glatten Straße und brachten ihre Sorge um die Sicherheit im Straßenverkehr zum Ausdruck. Auf Anfrage unserer Online-Tageszeitung versicherte Stefan Hoyer jedoch, dass die Räum- und Streufahrzeuge rund um die Uhr im Einsatz seien. Von 5 Uhr morgens bis 15.30 Uhr ziehen die 30 bis 40 Mitarbeiter mit ihren Geräten vier Runden durch die Stadt Wolfenbüttel. Von 18 bis 4 Uhr seien dann zwei Großräumfahrzeuge, ein Spezialfahrzeug und eine Handkolonne im Einsatz.

Dass die Straßen an der einen oder anderen Stelle stärker mit Schnee bedeckt sind, liege hierbei nicht am fehlenden Einsatz des Winterdienstes, sondern an dem eher geringen Verkehr, teilte Stefan Hoyer mit. „Die Höhe des Schnees hängt von der Bewegung auf der Fahrbahn ab. Wenn die Straßen weniger befahren werden, bleibt der Schnee liegen.“ Zudem würden zunächst die Haupt- und Verkehrsstraßen, große Kreuzungen und die Linien des Personennahverkehrs vom Schnee und Eis befreit, erklärt der kaufmännische Leiter. „Erst wenn die Situation hier unter Kontrolle ist, werden die Nebenstraßen in Angriff genommen.“, so Stefan Hoyer. Damit es wettertechnisch keine Überraschungen gibt, erhält der Winterdienst drei Mal täglich Informationen über die aktuelle Wetterlage vom Wetterdienst, erklärte Stefan Hoyer.


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