WWW macht auf Bedeutung kultureller Tradition aufmerksam

10. November 2017
Teilnehmer der Tagung vor dem Halberstädter Gleimhaus. (2. von links) Oberbürgermeister Andreas Henke und (4. von links) Prof. Dr. Christoph Helm, Vorsitzender und Initiator der WWW-Initiative. Foto: Ute Huch/Stadtverwaltung Halberstadt
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Halberstadt. WWW steht für Wittenberg, Wolfenbüttel und Weimar. Diese kleineren Kulturstädte – unterstützt von Kamenz und Halberstadt – haben sich zusammengetan, um durch gemeinsame Initiativen, Veranstaltungen und Programme auf die nationale und internationale Bedeutung ihrer kulturellen Traditionen aufmerksam zu machen. Darüber informiert Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. in ihrer Pressemitteilung.

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Wittenberg ist die Stadt der Reformation, Weimar die Stadt der deutschen Klassik, während Wolfenbüttel, Halberstadt und Kamenz der Aufklärung verpflichtet sind. Einmal im Jahr treffen sich die Vertreter der WWW-Initiative zum Informations- und Gedankenaustausch sowie zur Konkretisierung der Zusammenarbeit, die durch kulturellen Austausch, kulturtouristische Aktivitäten sowie Vorbereitung gemeinsamer Veranstaltungen und Themenjahre erreicht werden soll. Auf die Jugendarbeit werde hierbei ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Aufklärung eine wichtige Aufgabe

Am vergangenen Wochenende begrüßte Oberbürgermeister Andreas Henke die Tagungsteilnehmer im Gleimhaus und hob gegenüber den Gästen die Bedeutung dieses ältesten Literaturmuseums der deutschen Aufklärung hervor. Dabei stellte er in den Raum, wie wichtig Aufklärung heute ist. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie wichtig es sei, sich dem Diskurs zu stellen. „Kulturelle Bildung nimmt einen bestimmenden Platz in der Gesellschaft ein“, unterstrich das Stadtoberhaupt und begrüßte ausdrücklich, dass die aktuelle WWW-Tagung unter „Reformation, Aufklärung Klassik“ in Halberstadt stattfindet. Für Prof. Dr. Christoph Helm, Vorsitzender und Initiator der Initiative, steht neben der bedeutenden Aufgabe, dass sich mittelgroße Städte wie Wittenberg, Wolfenbüttel, Weimar, Halberstadt und Kamenz der Verantwortung ihres großen kulturellen Erbes gemeinsam stellen, insbesondere auch die Frage, wie dieses Erbe in die kommenden Generationen hineingetragen wird. Diesem Anliegen trug das Programm der aktuellen WWW-Tagung in Halberstadt Rechnung, die unter anderem folgende Themen zur Diskussion stellte: Kulturelle Bildung und junge Menschen (Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel, Gedenkstätte Langenstein Zwieberge), Erfahrungen aus dem Lutherjubiläum sowie Organisationsfragen Kultur und Tourismus. Eine Führung durch den Halberstädter Domschatz rundete das Tagungsprogramm auf hervorragende Art und Weise ab.

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