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Wolfenbüttel: Beschäftigte der Lebenshilfe haben bei MKN eine berufliche Heimat gefunden

7. Februar 2013
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Ein positives Fazit zogen jetzt beide Seiten eines erfolgreichen Projektes: Seit einem Jahr arbeiten Beschäftigte der Lebenshilfe direkt im Wolfenbütteler MKN-Werk. Diese Außenarbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung seien aus einer bereits viele Jahre andauernden Zusammenarbeit entstanden, berichtet Axel Kossmann vom Sozialdienst der Wolfenbütteler Lebenshilfe-Werkstätten. „Wir sehen, dass diese Mitarbeiter hier eine berufliche Heimat gefunden haben. Mit dem Projekt sind wir sehr zufrieden“, erklärt MKN-Personalleiter Gerhard Wiche.


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Zunächst probierten vor einem Jahr Beschäftigte aus den Lebenshilfe-Werkstätten bei einem Praktikum aus, ob ihnen die industrielle Arbeit bei MKN liegt. Diejenigen, die sichtlich Spaß an der Arbeit hatten, bekamen dann ohne Zögern das Angebot längerfristig bei der Wolfenbütteler Maschinenfabrik zu arbeiten. Die Neuen haben dann die unterschiedlichsten Aufgabengebiete im Werk übernommen.

Horst Buhl-Böker (von links), Wilfried Gödecke, Sabrina Schulze, Mandy Jürges, Maximilian Behrens, Gerhard Wiche, Dennis Plattner, Axel Kossmann, Tobias Oberg und Udo Vogel freuen sich über die gute Zusammenarbeit.
(Foto: Lebenshilfe)

„Wir haben die Mitarbeiter von der Lebenshilfe hier an vielen verschiedenen Stellen integriert“, erklärt Horst Buhl-Böker. Der MKN-Betriebsleiter ergänzt, dass jeder der neuen Mitarbeiter zudem einen festen Ansprechpartner im Werk bekommt. „Außerdem schauen wir regelmäßig vorbei und besuchen unsere Beschäftigten an ihren Arbeitsplätzen“, berichtet Sabrina Schulze vom Sozialdienst der Lebenshilfe. Rückblickend auf den Projektbeginn vor einem Jahr sagt Buhl-Böker: „Wir sind uns schnell einig geworden.“

„Ich habe hier eine anspruchsvolle Aufgabe, die mir Spaß macht“, erzählt Maximilian Behrens, einer der neuen Außenarbeiter der Lebenshilfe bei MKN. Er ist seit einem Jahr in der Dämpferfertigung tätig. Er, Tobias Oberg, Dennis Plattner und Thomas Martin zählen als vollwertige Mitarbeiter im Werk. So besitzt beispielsweise jeder einen Mitarbeiterausweis. Bernd Langner und Mandy Jürges befinden sich noch in der Einarbeitungsphase. „Es ist auch schön, dass die Mitarbeiter sichtlich stolz auf ihre Arbeit sind“, findet Wiche.

Auch MKN-Fertigungsleiter Wilfried Gödecke bescheinigt den neuen Mitarbeitern mit einer Behinderung, eine große Motivation an den Tag zu legen. „Alle MKN-Mitarbeiter unterstützen dieses Projekt“, ergänzt Udo Vogel vom Betriebsrat. Das Projekt werde in jedem Fall fortgesetzt und gegebenenfalls auch ausgeweitet, so Buhl-Böker. Und Kossmann ergänzt abschließend: „MKN ist ein gutes Beispiel, wie Inklusion inder Wirtschaft gelebt wird. Ich hoffe, dass andere Betriebe diesem Beispiel folgen und Menschen mit einer Behinderung eine Chance geben, ihre Fertigkeiten unter Beweis zu stellen.“


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