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Wolfenbüttel: Abschied für Jörg Röhmann – Standing Ovations im Kreistag

25. Februar 2013 von
Standig ovatios für den verabschiedeten Landrat

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Der Kreisrat verabschiedete in seiner heutigen Sitzung den ehemaligen Landrat Jörg Röhmann. Röhmann, der seit 2006 das Amt des Landrates für den Kreis Wolfenbüttel bekleidete, trat am 19. Februar 2013 die Nachfolge von Heiner Pott (CDU) als Staatssekretär des Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration an.


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In einer feierlichen Zeremonie wurde der 56-jährige aus seinem Amt entlassen. Zukünftig wird er aus Hannover, an der Seite des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD), das Amt des Staatssekretärs für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration ausführen.

Der ehemalige Landrat Wolfenbüttels verabschiedet sich aus dem Landkreis um nach Hannover zu gehen.

Oliver Ganzauer, Kreistagsvorsitzender, machte den Anfang. Ihm folgten weitere Abgeordnete, die Jörg Röhmann ihren Dank und ihre Anerkennung aussprachen.

Der große Sitzungssaal war belegt bis auf den letzten Platz. Röhmann selbst hatte ungewöhnlicherweise in den Zuschauerreihen Platz  genommen und verfolgte die ersten Tagespunkte aus der Sicht eines Zuschauers.

Seine offizielle Verabschiedung rief viele seiner ehemaligen Mitarbeiter und Kreistagskollegen an das Pult. Oliver Ganzauer, Falk Hensel, Uwe Lagosky, Ehrhard Dette, Björn Försterling, Martin Hortig und Victor Perli hielten nacheinander ihre Dankesreden auf den beliebten Ex-Landrat und waren voller Lobes. Sie dankten ihm für seine Arbeit, seine Energie und Beharrlichkeit und dafür, dass er niemals den Konflikt scheute.

„Du hast mit deiner Energie und Beharrlichkeit deine Mitarbeiter mitgerissen, ob sie wollten, oder nicht. Ich habe selten Menschen getroffen, die Workaholics sind. Auf dich trifft das aber zu“, sagte Oliver Ganzauer, Vorsitzender des Kreistags, in seiner Rede auf Jörg Röhmann.

Falk Hensel und Sabine Resch-Hoppstock trugen zur Feier des Tages ein, auf Jörg Röhmann gemünztes Gedicht vor, in dem sie und ihre Fraktionsmitglieder dem ehemaligen Landrat dankten und ihm für die Zukunft Glück wünschten.

Falk Hensel und Sabine Resch-Hoppstock trugen ein kleines Gedicht zum Abschied vor

Der erste Kreisrat Martin Hortig war der Letzte, der sich in die Reihe der Redner und Gratulanten einreihte. Ihm blieb nicht mehr viel zu sagen und stimmte seinen Vorrednern zu.
„Es wurde bereits alles gesagt. Wir wünschen Ihnen, Herr Röhmann, alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Auch im Namen aller Mitarbeiter. Zur Erinnerung überreichen wir ihnen ein „Trinkgefäß“ samt Inhalt“, sprach der Kreisrat und überreichte das Präsent.

Röhmann, inmitten seiner ehemaligen Kollegen und Mitarbeiter, erntete Respekt und Beifall für seine gelistete Arbeit als Landrat

Last, but not least, gehörte das Rednerpult dem ehemaligen Landrat. Röhmann sprach von Anerkennung, Dank und Teamarbeit, die er in den sechseinhalb Jahren seiner Amtszeit erfahren hat. „Meine Mitarbeiter haben mir die Arbeit sehr leicht gemacht“, so der neue Staatssekretär.
„Ohne die Zusammenarbeit der Fraktionen und Verwaltungsmitglieder wäre vieles vielleicht nicht möglich gewesen. Dafür danke ich allen.“
Die neue Aufgabe im niedersächsischen Ministerium sei für Röhmann eine Chance. „Ich wäre doch bekloppt, wenn ich das nicht mache. Es ist eine Chance. Nicht für mich, sondern für die Menschen dieser Region“, so Jörg Röhmann.

Nach seiner Rede verabschiedete sich Jörg Röhmann von seinen ehemaligen Kollegen, Mitarbeitern und Wegbegleitern, nahm Präsente und Glückwünsche entgegen und entschwand durch die Tür des Sitzungssaals, der lange Zeit sein Arbeitsplatz war. In dem er, gemeinsam mit den Abgeordneten, schwierige und wichtige Entscheidungen ausgefochten hatte und der nun auf seinen Nachfolger wartet.

Die knapp einstündige Entlassung endete auch mit der Ansprache Röhmanns und der Kreistag ging nun zu seinem „normalen Tagesgeschäft“ über.

Bis zur Neuwahl des Landrates wird Martin Hortig, erster Kreisrat, kommissarisch das Amt des Landrates übernehmen.

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