Wildtiere auf dem Vormarsch in die Stadt

12. Januar 2017 von
Kann dieser niedliche Schein trügen? Foto: André Ehlers
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Wolfenbüttel. Waschbären gibt es heutzutage nicht mehr nur im Zoo zu sehen. Auch in geschlossenen Ortschaften sind die kleinen Krawallmacher vermehrt zu beobachten. Die Jagdbehörde des Landkreises Wolfenbüttel, rät sich bei Problemen an einen Experten zu wenden.

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Früher kannte man Tiere wie Waschbären nur aus dem Zoo oder aus dem Fernsehen. Die niedlichen Vierbeiner, die sonst so viele liebevolle Blicke bekamen, treiben Bewohner in den Städten aber immer mehr zu einem Nervenspiel. Müll durchwühlen, Garten verwüsten oder die Elektronik von Haus und Auto lahmlegen, gehören zu den nächtlichen Hobbys der Waschbären. In den letzten Jahren gab es immer wieder Vorfälle. Die Jagdbehörde des Landkreises Wolfenbüttel, stand zu der Thematik Rede und Antwort.

Wildpark oder Streichelzoo?

Die Liste der Wildtiere hält sich in Deutschland und in der Region jedoch in Grenzen. Doch ob Rehe, Wildschweine, Marder oder Waschbär sie alle finden Zuflucht in den Städten des Landkreises. Laut Behörde ist natürlich nicht jedes dieser Tiere zwangsläufig eine Gefahr für Haus und Hof. Gerade aber Waschbären, Wildschweine und Marder würden Bewohnern viel Geld und Nerven rauben. Eine Rasenfläche, die soeben von einem Wildschwein umgepflügt wurde, führe neben den Kosten auch zu einer Menge Arbeit. Die entstandenen Schäden blieben, laut dem Landkreis Wolfenbüttel, letztlich nämlich die Sache der Geschädigten.

So können Sie sich schützen

Um sich vor Wildtieren zu schützen, empfiehlt die Jagdbehörde dem Bürger, sein Haus und sein Auto so auszustatten, dass kaum eine Chance auf Schäden besteht. Laut der Behörde sollte ein fester Zaun den Angriff der Wildschweine auf das Blumenbeet überstehen und sogenannte „Vergrämungsmittel“ das Hausdach vor Marder-Attacken schützen. Oft suchten sich die Nager wohl Zuflucht in Dächern und beschädigen dabei die Dämmung oder tragen einen Revierkampf über Nacht im abgestellten Auto aus. Aus gesundheitlicher Sicht sei eine Gefährdung laut Landkreis eher unwahrscheinlich. Dennoch solle man den Kontakt zu den Tieren wenn möglich vermeiden, da gerade Füchse als Krankheitsüberträger bekannt seien. Sofern Sie öfter von Problemen mit Wildtieren heimgesucht werden, bittet die Jagdbehörde sich an einen örtlichen Jagdausübungsberechtigten zu wenden. Die Experten könnten dann Hilfestellungen bei der Problematik geben. 

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