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Von dieser Wahlbeteiligung träumen die Politiker

22. Mai 2014 von
Stimmabgabe zur virtuellen Europawahl. Mal sehen, wie die Schüler abstimmen. Foto: Thorsten Raedlein

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Wolfenbüttel. Europawahl 2014. Am Sonntag wählt Deutschland. Seit heute die Niederlande und das Vereinigte Königreich. Seit gestern wählen die GiS-Schüler im Rahmen der Juniorwahl…


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Juniorwahl GiS 1 Foto Thorsten Raedlein

Lucia Zajac mit einer Wahlbenachrichtigung, die alle Schüler erhalten haben. Foto: Thorsten Raedlein

Im Turm des Schlosses hat es sich der Wahlvorstand „gemütlich“ gemacht. Drei Wahlcomputer stehen im Nebenzimmer und warten auf Wähler. Die stehen schon Schlange und warten darauf, ihre Wahlbenachrichtigung gegen die benötigte Wahl-Pin zu tauschen. Klassenweise rücken die Schüler an – eine Wahlbeteiligung nahe der 100-Prozent-Grenze. Davon träumen die Politiker. Leider spielen die abgegebenen Stimmen der Schüler keine Rolle, denn die Juniorwahl ist nur ein Imitat des „echten“ Wahlvorgangs. Der virtuelle Stimmzettel entspricht zwar dem Original aus Papier – also 24 Parteien stehen auch hier zu Wahl, da Europa  jedoch erst ab 18 gewählt werden darf, hat das Ergebnis keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des Parlaments.

Juniorwahl GiS 2 Foto Thorsten Raedlein

Abgleich des Wählerverzeichnisses. Foto: Thorsten Raedlein

„Das ist Schade. Europa geht uns alle an und viele Entscheidungen betreffen ja auch uns“, bedauert Lucia Zajac vom Wahlvorstand. Sie würde das Europa-Wahlalter gerne auf 16 Jahre herabgesetzt haben. Zumal das Wahlergebnis meist vom Realen abweicht. Bei der Juniorwahl zur Bundestagswahl seien bei den Schülern zum Beispiel die Piraten und die Grünen weit vorn gelegen. Politisch interessiert sind die Schüler allemal. „Wir haben im Unterricht Wahlprogramme angesehen und uns über die Ziele der Parteien informiert“, erzählt Zajac. „Vielleicht ist das Ergebnis ja für die Parteien interessant, um zu sehen, wie die Jugend tickt“, sagt sie. Das wird übrigens auch erst am Sonntag nach 18 Uhr veröffentlicht.

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