Verhandlung gestartet: Lovemobil-Mörder droht lebenslang

7. Dezember 2017 von
Dem Mann wird Mord und Raub mit Todesfolge zur Last gelegt. Video / Foto: aktuell24 (DC)
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Hohenhameln/Hildesheim. Heute beginnt vor dem Landgericht Hildesheim der Prozess gegen einen 30 Jahre alten Mann, der zum Zeitpunkt der TaT in Salzgitter wohnhaft war. Er steht unter dem dringenden Tatverdacht, im November des vergangenen Jahres eine Prostituierte in ihrem Lovemobil an der B 494 getötet zu haben.

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Dem Mann wird Mord und Raub mit Todesfolge zur Last gelegt. Er soll am 4. November 2016 eine Prostituierte in deren Wohnwagen, an der B 494 in der Nähe von Hohenhameln aufgesucht haben. Dabei soll er beabsichtigt haben, ihr ihre Tageseinnahmen abzunehmen, notfalls mit Gewalt. Laut der Anklage soll der Mann die Frau geschlagen, zu Boden geworfen und sich so auf ihren Oberkörper gestellt haben, dass sie kurz darauf durch Ersticken verstarb. Anschließend soll er ihre Tageseinnahmen in Höhe von rund 1.000 Euro sowie einen Fernseher und ein Handy mitgenommen haben.

Es ist bereits der zweite Prozessauftakt im sogenannten „Lovemobil“-Prozess. Ende Mai war bereits ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Wolfenbüttel angeklagt gewesen. Dieser wurde bereits nach dem ersten Hauptverhandlungstag auf freien Fuß gesetzt, weil ein anonymes Hinweisschreiben den Verdacht auf einen Anderen lenkte, und im Juli dann freigesprochen.

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