Terroranschlag: 
Landesbischof Meyns zeigt sich betroffen

20. Dezember 2016
Landesbischof Dr. Christoph Meyns will heute im Braunschweiger Dom sprechen. Foto: Robert Braumann
Braunschweig/Wolfenbüttel. Landesbischof Dr. Christoph Meyns hat sich tief betroffen gezeigt über den Terroranschlag von Berlin. Er sei in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien, sagte er am heutigen Dienstag in Wolfenbüttel.

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Jetzt sei die Stunde, die Trauer und den Schmerz mit ihnen zu teilen. Gleichzeitig mahnte der Landesbischof zu Besonnenheit und einer differenzierten Sicht der Ereignisse. Es habe sich um die menschenverachtende Tat eines einzelnen gehandelt. Diese rechtfertige keine pauschale Verurteilung von Flüchtlingen.

Meyns erinnerte an die Botschaft von Weihnachten. Sie ermutige Christen, für Frieden und Versöhnung einzustehen. Der Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt müsse unterbrochen werden: „Gott will nicht den Tod, sondern das Leben.“
Aus aktuellem Anlass werde Landesbischof Dr. Christoph Meyns heute um 17 Uhr das „Wort zum Alltag“ im Braunschweiger Dom sprechen.

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