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Stadteilnetztwerk resümiert: Viel Bewegung im Nord-Osten

13. Februar 2018
Marion Köchy (Stadtteilnetzwerk), Nicole Schröder (Grundschule am Geitelplatz), Eva Birthler,(Ökum. Familienzentrum), Barbara Gabriel (WoBau) | Susanne Pensler (Ulme). Foto: Stadtteilnetzwerk Nord-Ost
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Wolfenbüttel. Als sich im Dezember die Teilnehmer des des Stadtteilnetzwerks Nord-Ost zum regelmäßigen Austausch aller Institutionen des Stadtteils trafen, zeigte sich deutlich, wieviel Bewegung mittlerweile in dieses Stadtteil gekommen ist, berichtet Marion Köchy.

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In einer Pressemitteilung blickt die Koordinatorin auf die Entwicklung des Stadtteilnetztwerks Nord-Ost zurück.

Wenn das Stichwort „Zukunftskonferenz“ fällt, erinnern sich mindestens 70 Bürger an ein erstes Treffen mit Aufbruchsstimmung, das im Juli 2012 im Nord-Osten Wolfenbüttels stattfand, blickt Köchy auf die Anfänge zurück. Damals hätten die beiden Pfarrer der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, Matthias Eggers und Andreas Riekeberg, alle interessierten Bürger des Stadtteils zu einem ersten Schritt des Zusammenrückens eingeladen. Bei der Bestandsaufnahme der vorhandenen Gruppen, der Räumlichkeiten und Ressourcen wurde deutlich: es würde sich der Einsatz einer Koordinatorin für dieses Stadtteil lohnen. Mit der Schaffung einer Koordinatorenstelle, die sich für das Zusammenwachsen der Bewohner und Institutionen rund um die Fachhochschule, der Grundschule „Am Geitelplatz“, der Kirchengemeinden mit ihren Kindertagesstätten St. Ansgar und St. Thomas mit all seinen Geschäften und zentralen Punkten stark machen sollte, begann eine neue Zeitrechnung für das Stadtteil, das bisher kein Vereinsleben, keine Verbände, keinen gemeinschaftlichen Namen kannte. Doch was ist aus den Zukunftswünschen von damals geworden? Was hat sich tatsächlich zwischen Akazienstraße, Neuer Weg, Am Exer und der B 79 in den vergangenen fünf Jahren entwickeln können?

Viel Bewegung im Stadtteil

Neue Einrichtungen verschiedener Träger wurden seither aufgebaut, die sich für die breite Palette der Belange der Stadtteilbewohner stark machen und passende Angebote entwickelten. Damit keine Doppelungen entstehen, vorhandene Ressourcen sinnvoll und effektiv genutzt werden und tragfähige Ideen umgesetzt werden können, wurde allen Koordinatorinnen vor Ort schnell klar, dass nur eine enge Verzahnung mit offenen Absprachen und gemeinsamen Interesse an echter Zusammenarbeit allen helfen würde, diese bevorstehende Aufgabe zu schultern. Zu diesem Zweck finden reihum Treffen in den Häusern der beteiligten Akteure statt.

 

Mittlerweile gebe es für nahezu jede Altersgruppe vielfältige Angebote im Stadtteil. Alle Gruppen, offene Treffs, Kurse und Feste sind in einer neuen Broschüre und auf der Homepage zu finden, die von der Koordinatorin des „Wolfenbütteler Stadtteilnetzwerk e.V.“, Marion Köchy, zusammengestellt wurde. Bei Interesse an der Broschüre oder einzelnen Veranstaltungen oder auch Fragen bzw. Wünschen melden Sie sich bei Frau Köchy: 05331 – 975 113 oder per E-Mail: marion.koechy@wf-on.net

Stadtteil ist zusammengerückt

Die „Koordinatorinnen-Gruppe im Stadtteil“ ist stolz auf den gemeinsam gewählten Weg; er ließ das Zusammenrücken des nordöstlichen Wolfenbüttler Stadtteils Wirklichkeit werden. Mittlerweile existieren passgenaue Angebote für Kinder in Schul- und Ferienzeiten, wie zum Beispiel die Hausaufgabenhilfe in St. Ansgar oder Ferienfreizeiten in der „Ulme“, unterschiedliche Gruppen für alleinstehende ältere Menschen, wie zum Beispiel der Seniorenkaffeetreff der WoBau oder auch die Gymnastikgruppen in den Kirchengemeinden, regelmäßige und saisonale Treffpunkte für alle interessierte Menschen im Stadtteil, beispielsweise die Offenen Cafés in den Kirchengemeinden oder der „Lebendige Adventskalender“ sowie individuelle Angebote, wie beispielsweise die Schachgruppe in St. Thomas, der Gitarrenkurs des Ökumenischen Familienzentrums oder die Nähgruppe in der „Ulme“. Darüberhinaus entstehen immer wieder neue Gruppen, die auf Anfrage geschaffen werden, wie zum Beispiel die deutsch-spanische Eltern-Kind-Gruppe „Wir singen und sprechen auf Spanisch“ im Familienzentrum.

Alle Mitarbeiterinnen der beteiligten Einrichtungen sind sich sicher, dass die klaren Absprachen, die offene Atmosphäre und konkurrenzlose Haltung unter den Mitgliedern der Gruppe ein wesentlicher Baustein für den erfolgreichen Aufbau des Netzwerkes ist. Es bietet sich damit als Vorbild für andere Stadtteile an, die ebenfalls ein Zusammenwachsen in ihrem Quartier anstreben.

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