Sozialticket als Modellprojekt – Zwei Varianten möglich

16. Oktober 2017 von
Mit dem Sozialticket sollen Bedürftige günstiger Bus fahren. Symbolfoto: Jan Weber
Landkreis. Vergünstigtes Monatsticket oder Gratis-Zehnerstreifen: Zwei verschiedene Varianten stehen für das geplante Modellprojekt "Sozialticket" zur Diskussion. Darüber soll der Kreistag in seiner Sitzung am 13. November entscheiden. In dieser Woche befassen sich bereits Finanz- und Sozialausschuss mit den Alternativen.

Anzeige

Das Modellprojekt soll zunächst für zwölf Monate (voraussichtlich 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019) getestet werden. Unabhängig davon für welche Variante er sich entscheidet soll der Kreistag die Landrätin damit beauftragen, Verhandlungen mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig zur näheren Ausgestaltung des Sozialtickets zu führen und eine mögliche Förderung durch den Zukunftsfonds Asse zu klären. Außerdem soll geklärt werden, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe ein maximaler Betrag für die Umsetzung des Modellprojektes festgesetzt werden muss, um einem eventuellen Kostenrisiko entgegenzuwirken.

Vergünstigtes Monatsticket

Variante 1 sieht die Einführung eines vergünstigten Monatstickets in den Preisstufen 1 bis 3 vor, je nach Wohnort, um die Samtgemeinden/Einheitsgemeinden beziehungsweise die Kreisstadt zu erreichen. Es würde eine einheitliche Eigenbeteiligung von jedem Leistungsberechtigten in Höhe von 25 Euro monatlich verlangt. Die Ausgabe soll durch die Verkehrsunternehmen gegen Vorlage eines Berechtigungsnachweises und eines Identitätsnachweises mit Lichtbild erfolgen, sofern Bereitschaft bei den Verkehrsunternehmen besteht. Alternativ würden die Monatskarten beim Landkreis und beim Jobcenter ausgegeben und notwendige Kartendrucker angeschafft und installiert.

Bei den zugrunde liegenden Prämissen entstünden Kosten in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro zuzüglich Personal- und Sachkosten.

Kostenlose Zehnerstreifen

Die Alternative wäre die Einführung von kostenlosen Zehnerstreifen (ein Streifen monatlich pro Person). Es würde keine Eigenbeteiligung verlangt. Die Ausgabe erfolgt dann durch den Landkreis oder das Jobcenter. Bei den zugrunde liegenden Prämissen entstünden Kosten in Höhe von zirka 764.000 Euro zuzüglich der Personal- und Sachkosten.

Anzeige
Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006