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Södeweg: Anwohner sammeln Unterschriften gegen Baugebiet

19. Dezember 2015 von
Anwohner am Södeweg kritisierten die Pläne an diesem Ort zu bauen. Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. Um neuen Wohnraum zu schaffen, hat der Rat der Stadt Wolfenbüttel ein großflächiges Bauprogramm beschlossen (regionalWolfenbüttel.de berichtete). Teil dieses Programms ist unter anderem die Entwicklung des Baugebietes „Am Södeweg“, das nördlich an der Ahlumer Straße am östlichen Ortsrand von Wolfenbüttel liegt. Anwohner am Södeweg kritisierten die Pläne an diesem Ort zu bauen.


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Während der jüngsten Ratssitzung äußerte ein Bürger die Beschwerde, dass die Stadtverwaltung bereits seit längerem eine Bebauung der Grünflächen am Södeweg plane, ohne die Anwohner an dem Gebiet darüber zu informieren. Der Bürger, der selber in der Nähe des geplanten Baugebietes wohne, betonte, dass die Anwohner Zweifel daran hätten, ob das Gebiet sich wirklich für eine Bebauung eigne. So würden die Anwohner durch den dort geplanten Wohnraum einen deutlichen Verkehrszuwachs auf der Ahlumer Straße befürchten. Durch die Bebauung würde außerdem die Naherholungsfunktion der Grünfläche verloren gehen. Wie Dirk Hahn, ein weiterer Anwohner an dem geplanten Baugebiet, mitteilte, würden viele Wolfenbüttler des Stadtgebiets Nordost nämlich die Feldmark nutzen, um mal aus der Stadt herauszukommen. Auch der Tier- Landschafts-Schutz spreche für die Anwohner gegen eine Bebauung. Wie Dirk Hahn erklärte, gebe es andere Baugebiete in Wolfenbüttel, bei denen entsprechende Probleme nicht gegeben seien.

Mit Unterschriften gegen das geplante Baugebiet

Dirk Hahn kündigte deshalb an, dem Bürgermeister eine Liste mit 117 Unterschriften von Anwohnern im Bereich des Södewegs zu überreichen, die sich gegen das geplante Baugebiet aussprechen.

Bürgermeister Thomas Pink betonte in der jüngsten Ratssitzung, dass bislang ja noch gar nichts passiert seie. „Es wird in den nächsten Monaten ein ganz reguläres Bauland Verfahren stattfinden“, erklärte er. Während dieses Verfahrens, so der Bürgermeister, könnten dann alle Anwohner ihre Bedenken geltend machen. „Es wird erst noch ein Plan aufgestellt und dann können Sie sich dazu äußern“, so Thomas Pink

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