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Schulschließung – Ab August müssen Schüler pendeln

22. Mai 2014 von
Die Schüler der Schöppenstedter Ludwig-von-Strümpel-Förderschule sollen ab dem nächsten Schuljahr in der Förderschule am Teichgarten in Wolfenbüttel unterrichtet werden. Foto: Archiv

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Schöppenstedt/Wolfenbüttel. Die Schöppenstedter Ludwig-von-Strümpel-Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen stellt zum 31. Juli ihren Schulbetrieb ein und wird geschlossen. Die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden ab 1. August in der Wolfenbütteler Förderschule am Teichgarten unterrichtet. Dies hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Landesschulbehörde, beschlossen.


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Insgesamt hätten künftig nur noch 29 Schüler die Schule besucht, so dass ein Fortbestand der Schule nicht mehr dargestellt werden könne. Derzeit gäbe es keine Klassen 1, 2 und 3. In der vierten Klasse werden gerade insgesamt sechs Schüler unterrichtet. Im kommenden Schuljahr wären drei Kinder im Primarbereich gefördert und beschult worden, allerdings könne für drei Kinder keine Klasse gebildet werden, heißt es in der Beschlussvorlage.

Eine Tendenzwende der kontinuierlich abnehmenden Schülerzahlen sei nicht erkennbar, sondern werde sich mit zunehmender Umsetzung der Inklusion in Schulen noch verstärken, heißt es weiter.

Der Landkreis gibt künftig für die Schülerbeförderung der betroffenen Kinder mit dem Bus nach Wolfenbüttel und zurück nach Schöppenstedt jährlich knapp 38.000 Euro aus.

Nach Aussage von Landrätin Christiana Steinbrügge stellt der Landkreis gerade Überlegungen zur Nachnutzung des Gebäudes an. Dabei werde auch geprüft, ob ein Verkauf des Schulgebäudes und des Grundstücks erfolgen kann.

Marcus Bosse (SPD) und Dirk Rautmann (CDU) forderten ein Nutzungskonzept vom Landkreis für das Schulgebäude. „Ich möchte dort keine eingeschmissenen Fenster sehen“, sagte Bosse. Rautmann plädierte dafür, dass alles getan werden müsse, den Schulstandort Schöppenstedt zu erhalten.


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