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Schulleiter der Leibniz-Realschule verabschiedet

26. Januar 2016 von
Mathias Mierowski von der Landesschulbehörde verabschiedet den Schulleiter der Leibniz-Realschule Bernhard Schrodi in den Ruhestand. Fotos: Max Förster

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Wolfenbüttel. Nach über 40-jähriger Dienstzeit und nach 15 Jahren an der Leibniz-Realschule verabschiedete sich Bernhard Schrodi von seinem Amt als Schulleiter. Mathias Mierowski, Leiter des Dezernats 2 der Landesschulbehörde, Bürgermeister Thomas Pink, Vertreter von Rat und Verwaltung, Vertreter der Wolfenbütteler Schulen und auch das Kollegium nahmen an der Verabschiedung teil und bedankten sich für die jahrelange Zusammenarbeit.


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Nach einer musikalischen Eröffnung von Christin Grude und Adrian Röse und der Begrüßung des Konrektors der Leibniz-Realschule Stefan Zäsar, der die Gäste namentlich willkommen hieß, wurde das Wort an den Bürgermeister übergeben, der sich bei Bernhard Schrodi für die gute Zusammenarbeit bedankte. „Es ist schon so, dass Herr Schrodi über diese 15 Jahre für die Stadt Wolfenbüttel ein sehr enger, intensiver Ansprechpartner war und immer die Interessen seiner Schule mit großer Macht, mit großem Engagement vorgetragen hat“, so Thomas Pink. Zudem lobte er die gelungene Arbeit des Schulleiters, der seine Tätigkeit im Jahre 2001 an der Leibniz-Realschule aufgenommen hat.

Thomas Pink (rechts) bedankt sich für die jahrelang gute Zusammenarbeit

Thomas Pink (rechts) bedankt sich für die jahrelange gute Zusammenarbeit

„In den Jahren, in denen er tätig war, hat er nicht nur Duftmarken gesetzt, sondern das ist eine ganze Parfümflasche, die er hinterlassen hat.“, scherzte Thomas Pink. Er habe es zwischenzeitlich geschafft, die Schülerzahl auf einen Höchststand von 692 Schülerinnen und Schülern zu bringen. Des Weiteren habe er beispielsweise 2008/2009 eine Integrationsklasse eingerichtet, ein Jahr später den Ganztagsschulbetrieb etabliert und auch dazu beigetragen, dass die Schule sich zum siebten Mal in Folge über die Zertifizierung als Umweltschule Europa freuen darf (regionalHeute.de berichtete). Besonders hervorgehoben hat Thomas Pink aber, dass „er in dieser Schule, aber für die ganze Stadt, eine Erinnerungskultur auf den Weg gebracht hat, die seines Gleichen sucht.“

Urkunde für Bernhard Schrodi

Im Anschluss daran überreichte Mathias Mierowski von der Landesschulbehörde eine Urkunde an Bernhard Schrodi. 24 Jahre als Realschuldirektor liegen hinter Bernhard Schrodi und seine Bestimmung für diese Position, habe sich schon früh gezeigt, so Mathias Mierowski. Ein Blick auf die Vita verrate nämlich, dass er bereits leitender Redakteur bei der Schülerzeitung und Schülersprecher war sowie in vielen Bereichen die Fachleitung übernommen habe.

Bernhard Schrodi begrüßt seine Nachfolgerin

Bernhard Schrodi begrüßt seine Nachfolgerin Sabine Nolte.

Bernhard Schrodi begrüßt seine Nachfolgerin Sabine Nolte

Bernhard Schrodi bedankte sich für die lieben Worte und nutzte gleichzeitig die Chance, seine Nachfolgerin Sabine Nolte vorzustellen. Passend zum mittlerweile 300. Todestag von Leibniz gibt er einen Leitgedanken des deutschen Philosophen mit auf den Weg: „Nichts ohne Vernunft, nichts ohne hinreichenden Grund“ und er fügte noch „Und nichts ohne Mitmenschlichkeit“ hinzu. Diesen Leitspruch bekam sie in dreifacher Ausführung überreicht, falls sie diesen gelegentlich auch der Landesschulbehörde und dem Kultusministerium weiterreichen müsse, scherzte er.

Sabine Nolte bedankte sich bei Bernhard Schrodi, der „Festsau“ des Tages und fühlt sich geehrt, „in die großen Fußstapfen zu treten“. Sie bedankte sich für die nette Aufnahme und Einarbeitung und lobte seine Kollegialität und Menschlichkeit. Auch seitens des Kollegiums kamen lobende Worte. „Wir verlieren einen ganz tollen Schulleiter“, hieß es hier. So habe er immer die richtigen Worte gefunden, um das Kollegium in den rechten Zeitplan zu bringen.

Zwei Abschiede

Emotionaler Abschied von Wiepke Cordes.

Emotionaler Abschied von Wiepke Cordes

Für Emotionen bei den Gästen sorgte nicht nur der Abschied des Schulleiters, sondern auch die Verabschiedung der Kollegin Wiepke Cordes, die nach drei Jahren aufgrund einer Versetzung die Schule verlässt. Zum Schluss gab er den Gästen noch eines auf den Weg. „Werfen Sie Ihr Gewicht in die Waagschaale, wann immer es nötig ist“, denn „Ein Stein hat nur da Gewicht, wo er liegt“, bezog er sich auf ein türkisches Sprichwort.


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