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Schlüsselübergabe in der Wohnanlage am Schützenplatz

16. Februar 2017 von
Rabea Hohl, Leiterin der Stabsstelle Integration, Matthias Bosse, sozialpädagogische Betreuung, Bürgermeister Thomas Pink und Projektleiter Martin Goltermann (v. li.). Fotos: Alexander Dontscheff
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Wolfenbüttel. Innerhalb eines halben Jahres wurde die Wohnanlage am Schützenplatz fertig gestellt. Am heutigen Donnerstagnachmittag fand die symbolische Schlüsselübergabe statt. Die ersten Flüchtlingsfamilien sollen in der nächsten Woche einziehen.

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Bürgermeister Thomas Pink bescheinigte sowohl den beteiligten Handwerkern als auch dem eigenen Hochbauamt eine tolle Leistung, das Gebäude in der kurzen Zeit fertig gestellt zu haben. Die selber gesetzte kurze Frist wurde eingehalten. Zeitdruck bestand insofern, dass man die Integration der Geflüchteten durch mehr Selbstständigkeit beschleunigen möchte, zum anderen die provisorischen Unterkünfte wieder frei zu geben, betonte er. Rabea Hohl, Leiterin der Stabsstelle Integration, stellte in Aussicht, dass das Jugendgästehaus der Landesmusikakademie ab 1. April dieses Jahres wieder seinem eigentlichen Zweck zugeführt werden kann.

Die Vorderansicht der neuen Häuser.

In die beiden neu gebauten Häuser am Schützenplatz würden zunächst Flüchtlingsfamilien einziehen, die eine Aufenthaltsgenehmigung haben und auch in Wolfenbüttel bleiben möchten, betonte Hohl. Die 38 Wohnungen seien schon fast alle belegt.

Wohnanlage kann noch aufgewertet werden

Langfristig könne man sich vorstellen, dass die Gebäude auch für den sozialen Wohnungsbau genutzt werden. „Wir haben einen hohen Standard bei der Wohnbauqualität gewählt und können durch die Modulbauweise auch später noch die Qualität erhöhen – etwa durch den Einbau von Fahrstühlen“, erklärt Projektleiter Martin Goltermann vom Hochbauamt. Die Außenanlagen werden in naher Zukunft in Angriff genommen. Die Erdgeschosswohnungen erhalten alle eine Terrasse und kleine Rasenflächen. Auch eine Gemeinschaftsfläche ist geplant.

Hilfe zur Selbsthilfe

Ergänzt wird das Angebot durch eine sozialpädagogische Betreuung, die direkt im Wohnkomplex untergebracht sein wird. Die Geflüchteten werden nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ beim Umgang mit der neuen Freiheit und Verantwortung unterstützt. Außerdem stehen Sprach- und Kulturvermittlung im Zentrum. Die Angebote von Matthias Bosse und seinem Team stehen auch Nicht-Bewohnern offen.

Hinter dem Haus sollen noch Gartenparzellen und Terrassen entstehen.

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