Regionalverband feiert großes Jubiläum in der Stadthalle

5. Mai 2017 von
Bekamen von Detlef Tanke und Hennig Brandes (Mitte) ein kleines Dankeschön für die gemeinsame Zusammenarbeit (von links): Landrat Gerhard Radeck (Helmstedt), Landrätin Christiana Steinbrügge (Wolfenbüttel), Klaus Mohrs (Oberbürgermeister Wolfsburg), Ulrich Markurth (Oberbürgermeister Braunschweig), Stefan Klein (Bürgermeister Salzgitter), Andreas Ebel (Gifhorn) und Thomas Brych (Goslar) sowie Henning Heiß (Peine). Fotos: Christina Ecker/André Ehlers
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Region. Der Regionalverband Großraum Braunschweig - vormals Zweckverband - feierte sein 25-jähriges Bestehen. Alles, was Rang und Namen hat, fand sich am Donnerstagabend im großen Saal der Stadthalle ein, um Glückwünsche zu überbringen und dem freudigen Anlass beizuwohnen.

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Die Veranstaltung wurde feierlich eröffnet von Verbandsdirektor Hennig Brandes und Detlef Tanke, dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung. Sie bedankten sich für die Glückwünsche, die sie bis dato bereits erreicht hatten und begrüßten ihre Gäste.

Somit wurde nicht nur der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil willkommen geheißen, sondern auch viele mehr aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wie Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić, die Staatssekretäre Jörg Röhmann und Stephan Mahnke; der Landesbeauftragte Matthias Wunderling-Weilbier sowie Vertreter des Bundestages und Vertreter des Landtags wie Vizepräsident Klaus-Peter Bachmann, Heidemarie Mundlos, Björn Försterling, Frank Oesterhelweg und Ingrid Klopp – nur, um einige zu nennen. Auch durften der Oberbürgermeister Braunschweigs Ulrich Markurth, Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Salzgitters Bürgermeister Stefan Klein, der Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade Detlef Bade, IHK-Präsident Helmut Streiff, Julius von Ingelheim als Geschäftsführer der Allianz für die Region, und viele, viele andere Würdenträger nicht fehlen.

Gemeinsinn durch Kommunikation

Brandes und Tanke führten in die Jubiläumsveranstaltung ein. Foto: Christina Ecker

Moderator Armin Maus führte im Anschluss durch den weiteren Abend. Es folgten Resümees über die Arbeit des Verbandes, über Gutes und Verbesserungswürdiges. So gestand Tanke ein, dass es in der Vergangenheit natürlich auch mal Defizite gegeben habe, aber dass es auch Zielsetzung sei, den Gemeinsinn in der Region Braunschweig zu stärken. Kooperation solle groß geschrieben werden; weiter: „Wir müssen Vieles zukünftig im Konsensverfahren machen, das setzt viel Kommunikation miteinander voraus.“ Er wünsche sich noch mehr Gemeinsames, noch mehr gute Zusammenarbeit. Und Ministerpräsident Stephan Weil bezeichnete die Region als eine erfolgreiche; sie sei nicht nur wichtig und erfolgreich, sondern spiele zugleich eine wichtige Rolle für die Landesentwicklung, vor allem auch in Sachen wissenschaftlicher Kompetenz und Industriestärke. „Niedersachsen ist ohne Braunschweig nicht vorstellbar und umgekehrt ist das auch so“, erklärte Weil.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fand viel Lob für die Region Braunschweig. Foto: Christina Ecker

Stärkere Zusammenarbeit

Auch sprach er davon, dass keine Rede von einem Mangel an Ansprechpartnern in der Region Braunschweig sein könne, denn „wir haben hier gute Kontakte und es passiert auch sehr sehr viel in der Region. Was ich aber immer wieder höre ist: ‚Wenn wir noch besser, noch stärker miteinander kooperieren würden, wenn man das ändern könnte, dann würde uns das noch ein Stück weiter nach vorne bringen.'“, was mit den Wünschen für die Zukunft aus der Begrüßungsrede von Brandes und Tanke konform ging.

„Nahverkehr als Thema berührt Menschen“

Im Anschluss an die positiven und bestärkenden Worte des Ministerpräsidenten folgten Statements von Oberbürgermeister Markurth und Goslars Landrat Thomas Byrch. So sagte Markurth über die Änderung des Zweckverbandes zu einem Regionalverband und den damit verbundenen Zuständigkeiten, man habe nun die Chance bekommen, etwas schaffen zu müssen: „Nahverkehr als Thema berührt ganz, ganz viele Menschen. Und es ist auch für mich persönlich der Schlüssel, den ländlichen Raum und die Ballungszentren so miteinander zu harmonisieren, dass es nicht zu Lasten der Anwohner geht. Wir brauchen den Raum, wo Menschen auch gerne wohnen im ländlichen Raum; die sich ganz bewusst entscheiden dafür, aber sie wollen eins haben: Sie wollen teilhaben. Sie wollen teilhaben am Arbeitsleben, am kulturellen Leben, an Bildung und gesundheitlicher Infrastruktur. Und das müssen wir organisieren! Wenn wir das deutlich machen können, dass das eine Riesenchance ist – und die haben wir jetzt – wir setzen das sehr zeitnah um – dann wird klar sein, dass dieser Regionalverband allein bei diesem Thema für einen Mehrwert an Lebensqualität für die Menschen dieser Region sorgen kann!“ Woraufhin er stürmischen Applaus erntete.

Fazit des Abends

So standen neben Glückwünschen und viel Lob für den Regionalverband also im Fokus des Abends: Der Wunsch sowie das Streben aller Beteiligter nach noch besserer Zusammenarbeit, nach gemeinsamen Zusammenstehen in der Region Braunschweig und einen noch stärkeren Zusammenhalt.

Der feierliche Teil ist vorbei

Für viele Lacher und einen bunten Programmpunkt sorgte Comedy Redner Jan Ditgen aus Köln, bevor sich die Besucher am köstlichen Buffet stärken konnten. Als die Band des Abends sich nach dem Essen unters Publikum mischte und ACDCs „Highway to hell“ spielte, forderte Oberbürgermeister Markurth die Gäste zum Tanzen auf und der weniger förmliche Teil des Abends brach an: 

Foto-Galerie des Abends: 

 

 

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