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Rauchabzugsanlagen werden installiert

3. Juni 2015 von
Die ersten Lüftungstürme für die Aufzugsschächte des BusinessCenters II sind montiert. Foto: Volksbank BraWo/Peter Sierigk
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Braunschweig. Beim Bau von Braunschweigs höchstem Büroturm, dem Business Center II, steht in dieser Woche die Installation von unterschiedlichen Entrauchungssystemen an. Da die Treppenhäuser und Aufzüge die einzigen Flucht- und Rettungswege sind, kommt es im Fall eines Brandes vor allem auf den Rauchabzug an. Gemeinsam mit der Sprinkleranlage bilden Lüftungstürme für die Aufzugsschächte, Rauchschutz-Druckanlagen (RDA) für die Treppenhäuser und eine maschinelle Entrauchung für den Feuerwehraufzug ein zuverlässiges System.


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Die Hochhausrichtlinien schreiben die verschiedenen Komponenten des Brandfallschutzes vor. So muss die die einzubauende freie Rauchabzugsfläche mindestens 5 Prozent der Treppenraumgrundfläche betragen. Für das Business Center II bedeutet das jeweils Öffnungen von 2,5 Quadratmetern über den Treppenhäusern im Sockelgebäude und im so genannten Turm. Es wird je Treppenhaus dafür zwei Kuppeln aus einer splitterfreien Kombination aus Kunststoff und Glas geben. In jedem Stockwerk sind zudem zwei Öffnungen zur Rauchableitung vorgesehen. Durch die eine strömt frische Luft herein, durch die andere kann Rauch austreten. So entsteht eine stabile, raucharme Schicht in Bodennähe, die die sichere Nutzung von Flucht- und Rettungswegen gewährleistet. Die Rauchschutz-Druckanlage ist mit einer Automatik ausgestattet. Zusätzlich gibt es je Stockwerk allerdings auch elektrische Handsteuereinrichtungen, über die die Kuppel-Öffnung auch manuell ausgelöst werden kann. Über die elektrische Abzugsanlage wird auch die tägliche Be- und Entlüftung geregelt.

Von den Lüftungstürmen gibt es insgesamt sechs, je einer pro Aufzug. Fünf davon sind natürliche Rauchabzugsanlagen. Sie funktionieren über normale Thermik nach dem Prinzip eines Schornsteins. Durch die Öffnungen in alle vier Himmelsrichtungen und der Lamellenstruktur ist stets gewährleistet, dass Frischluft angesaugt und verbrauchte Luft ausgeblasen wird. Zur größtmöglichen Sicherheit wird dieser Prozess beim Feuerwehraufzug durch zuschaltbare Ventilatoren gegebenenfalls unterstützt.

Auffällig sind in dieser Woche zwei weitere Arbeiten auf der Baustelle des BraWoParks. Beim Shopping Center ist die Frontmontage der Fassade beendet, so dass die Gerüste der so genannten Achse A bereits abgebaut werden können.

 In Öffnungen wie dieser wird die Vordach-Konstruktion des Shopping Centers eingebaut. Foto: Volksbank BraWo/Peter Sierigk

In Öffnungen wie dieser wird die Vordach-Konstruktion des Shopping Centers eingebaut. Foto: Volksbank BraWo/Peter Sierigk

Zugänglich werden so die jeweils 2,50 m auseinanderliegenden und Öffnungen oberhalb der Glasfassade, in die die Stahlträgerkonstruktion für das Vordach der Schaufensterfront eingebracht wird. Das Vordach wird in 5 Metern Höhe montiert. Es wird vor zu intensiver Sonneneinstrahlung ins Fachmarktzentrum und die Kunden vor Regen schützen. Parallel werden aktuell die Löschwasserzuleitung und Estrich verlegt.

Begonnen haben mittlerweile auch die Vorarbeiten zur verkehrlichen Erschließung des Grundstücks über die Schillstraße. Der markante gelbe Schutzzaun macht die anstehende Veränderung deutlich.

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