Pokal für WF Wolves beim RoboCup in Japan

5. August 2017 von
Siegerpokal für die WF Wolves beim RoboCup 2017 in Japan. 2. R. links: Prof. Dr. Reinhard Gerndt, 1. R. re.: Natasza Szczypien. Foto: Ostfalia Wolfenbüttel
Wolfenbüttel. Wochenlang wurden an der Fakultät Informatik der Ostfalia Hochschule die Roboter der studentischen Arbeitsgemeinschaft WF Wolves für die Teilnahme am RoboCup 2017 in Nagoya (Japan) fit gemacht. Nun krönten sich die Studenten für ihr Engagement mit einem Pokalgewinn.

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Studierende unterschiedlicher Fachdisziplinen programmierten, bestückten Platinen, stellten Teile im 3D-Druckverfahren her und stellten u.a. die Funktionalität der Fußballroboter immer wieder auf die Probe. Der Einsatz hat sich gelohnt. Am 2. August kehrte die Gruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard Gerndt nach Deutschland zurück – im Gepäck den Pokal für den zweiten Platz in den „Drop-In Games“ und der „Humanoid Soccer TeenSize League“, in der das Team den vierten Platz gegen Roboter aus dem Iran erreichte.

Im Wettkampf mussten die Roboter in verschiedenen Disziplinen selbständig agieren und reagieren, also ohne jegliche Steuerung von außen Fußball spielen, wie zum Beispiel auch eigenständig Bälle suchen. Bei den sogenannten ‚Drop-In Challenges’ werden die Mannschaften jedes Mal neu zusammengestellt, so dass in der Regel gegen jede andere Mannschaft gespielt wird. „Die stärksten Roboter in dieser Challenge kamen von der Uni Bonn, die dann auch den ersten Platz gemacht hat. Wir freuen uns auch über den zweiten Platz“, berichtet Professor Gerndt. Rückblickend bezeichnet er das Turnier insgesamt als sehr intensiv, denn die WF Wolves haben sich mit ihren Robotern an drei Challenges beteiligt.

„Ausdauer“ mit Potenzial nach oben

Der Pokal kommt mit nach Wolfenbüttel.

In der ‚Technical Challenge‘ ging es um Grundfertigkeiten wie Hochschuss, Sprung und den direkten Torschuss mit einem hereingegebenen Ball. „Bei den regulären Spielen in der Humanoid Soccer TeenSize League, wo wir den vierten Platz erzielt haben, stellt jedes Team eine komplette Roboter-Mannschaft. Damit galt es jeden Tag vier bis fünf Spiele zu absolvieren, was nicht spurlos an den Robotern vorbeigegangen ist. Hinsichtlich der Robustheit – bei Menschen würde man von Ausdauer sprechen – gibt es noch einiges zu verbessern“, betont Gerndt. Und Teilnehmerin Natasza Szczypien, Masterstudentin Informatik, betont: „Der Robocup verschaffte uns nicht nur einen Einblick in die Weiterentwicklung der Robotik, sondern auch in die japanische Kultur. Wir freuen uns sehr über den Pokal und sind motiviert, noch härter für das nächste Jahr zu arbeiten.“

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