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Peter Gagelmann zu Gast in Salzgitter

16. Oktober 2015 von
Referierte vor Vertretern seiner Zunft: Peter Gagelmann. Foto: Frank Vollmer

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Salzgitter. Am Donnerstagabend lud der NFV zur Schiedsrichtertagung des Kreises Nordharz ein. Prominenter Gast war Ex-Bundesligaschiedsrichter Peter Gagelmann. regionalSport.de hat die besten Aussagen des ehemaligen Bundesligaschiedrichters zusammengetragen.


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Peter Gagelmann über…

… Vorbilder bei Schiedsrichtern: „Sich an anderen zu orientieren ist hilfreich, aber eine Kopie ist immer schlecht. Man muss authentisch sein.“

… Emotionen: „In der Kreisklasse und in der Bundesliga gibt es die gleichen Emotionen. In der Bundesliga müssen die Spieler nur lauter brüllen, damit der Schiri sie versteht.“

… den vierten Offiziellen: „Natürlich ist er manchmal der ‚Mülleimer‘ für alle. Aber ich denke, dass auch viele Trainer froh darüber sind, dass es ihn gibt.“

… Kritik am Schiedsrichter: „Der größte Kritiker des Schiedsrichters, ist der Schiedsrichter selbst. Wenn er es nicht ist, hat er ein Problem.“

… das Freistoßspray: „Es wurde als Heilsbringer des Fußballs deklariert, aber ich glaube nach wie vor, dass es für deutsche Schiedsrichter nicht nötig gewesen wäre.“

… Regelkunde von Trainern: „Vielen Trainern ist es nicht wichtig die Regeln zu kennen. Sie wollen nur den Erfolg.“

seine internationale Karriere: „Kurz nach dem ich ausgewählt wurde internationale Partien zu pfeiffen, stufte die Fifa das Höchstalter für Neulinge von 40 auf 38 Jahre ab und damit war ich ein paar Monate zu alt dafür.“

… Headsets als Ausrüstung: „Es ist gut, dass man sich jetzt schneller abstimmen kann. Aber es gab auch schon Situationen, in denen sich der Schiri durch das Headset sehr hat lenken lassen.“

… Braunschweig: „Ich war immer sehr gerne in Braunschweig. Als die Medien dann sagten, dass ich Braunschweig nicht möge, hat mich das schon sehr geärgert.“

… Beleidigungen auf dem Platz: „Natürlich ist es nicht schön, wenn man als ‚Schieber‘ betitelt wird. Aber wenn man weiß, dass das medial hochgepusht wird, kann man damit anders umgehen.“

… Stefan Reuter: „Man sieht sich immer zweimal im Leben. Und manchmal ist das zweite Gespräch das bessere, wenn man ein bisschen Abstand zum ersten gewonnen hat.“

… Fehlentscheidungen: „Jeder Fehler ist ärgerlich, egal ob Freundschaftsspiel oder Bundesliga. Für mich war es immer wichtig einen guten Job zu machen.“

… seinen altersbedingten Rücktritt: „Wenn man das Geschäft so lange macht, wird man müde. Es ist nicht mehr so spannend an Flughäfen oder in Hotels zu sitzen. Man ist mittlerweile lieber zuhause.“

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