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Oderwald-Geo-Pfad in neuem Schilder-Gewand

8. Juni 2016 von
Am Mittwochnachmittag übergaben Landrätin Christina Steinbrügge, Maik Lohmann, Samtgemeinde-Bürgermeister Oderwald, sowie Dr. Henning Zellmer, Leiter der Geopark-Geschäftsstelle Königslutter und Christian Böttcher vom Landkreis Wolfenbüttel den "Geopfad Oderwald" wieder seiner Bestimmung. Fotos: Anke Donner

Oderwald. Am Mittwochnachmittag übergaben Landrätin Christina Steinbrügge, Marc Lohmann, Samtgemeinde-Bürgermeister Oderwald, sowie Dr. Henning Zellmer, Leiter der Geopark-Geschäftsstelle Königslutter und Christian Böttcher vom Landkreis Wolfenbüttel den „Geopfad Oderwald“ wieder seiner Bestimmung.


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In den vergangenen Monaten wurde der Pfad, der seinen Anfang am Parkplatz zwischen Werlaburgdorf und Altenrode nimmt, aufgewertet. Der Geopark Harz-Braunschweiger Land–Ostfalen hat in Kooperation mit der Samtgemeinde Oderwald und dem Landkreis Wolfenbüttel den Geopfad Oderwald neu überarbeitet. So wurde der Weg komplett neu beschildert, beschädigte Tafeln wurden ausgetauscht und eine neue 16-seitige Infobroschüre aufgelegt. Landrätin Christina Steinbrügge bezeichnete die Wiedereröffnung als einen freudigen Anlass. Denn die Neugestaltung des Pfades ist ein Beweis für eine gute Kooperation. Einen großen Dank sandte sie in Richtung Christian Böttrich und Henning Zellmar, die die Organisation und Koordination übernommen haben. „Der Geopfad ist eine Bereicherung für unserer Region. Er ist ein anschauliches Stück Erdgeschichte, das es zu pflegen und zu hegen gilt“, so die Landrätin.

Die Schilder auf dem Geopfad wurden erneuert.

Die Schilder auf dem Geopfad wurden erneuert.

Ursprünglich wurde der Pfad 2006 im „ARGE-50Top“-Förderprogramm angelegt. Inhaltlicher Schwerpunkt des Geopfades sind Aufschlüsse mit Gesteinen aus der Kreidezeit. So führt der etwa zweieinhalbstündige Wander-Rundweg vom Parkplatz an der Kreisstraße 83 zwischen Werlaburgdorf und Altenrode zu einem Aussichtspunkt mit Panorama-Blick, auf den Harz zu einem Schurf im Lössboden, zum sogenannten Hilssandstein der unter anderem im Mittelalter zum Bau der Kaiserpfalz Werla verwendet wurde, zum minimus-Ton, der einst Grundstoff für einen Ziegeleibetrieb war, zurück durch ein Tal, das im Frühjahr voller Märzenbecher steht, bis zu einem ehemaligen Steinbruch im weißen Kreidekalkstein und schließlich zurück zum Parkplatz. Der Geopfad Oderwald ist ein wichtiger Baustein im Netzwerk des von der UNESCO ausgezeichneten Geoparks, der mittlerweile schon 14 Jahre lang als regionales Gemeinschaftswerk besteht. Die neue Broschüre ist kostenlos zum Beispiel in der Geopark-Geschäftsstelle in Königslutter und in der Samtgemeinde-Verwaltung erhältlich. 

Rund vier Kilometer schlängelt sich der Geopfad durch den Oderwald.

Rund vier Kilometer schlängelt sich der Geopfad durch den Oderwald.

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