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Nötiger Neustart für Niedersachsens Schulen nicht in Sicht

1. Dezember 2017
Björn Försterling sieht keinen Neustart in der niedersächsischen Bildungspolitik. Foto: Archiv
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Wolfenbüttel/Hannover. Keinen Neustart in der niedersächsischen Bildungspolitik sieht der FDP-Bildungsexperte Björn Försterling laut Mitteilung der FDP nach der heutigen Vorstellung des Arbeitsprogramms von Kultusminister Tonne.

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„Ein neues Gesicht setzt die alte Arbeit fort und die CDU trägt das alles mit“, resümiert Försterling. Im Bereich der frühkindlichen Bildung fehle ein Konzept, um den Personalmangel in den Kindertagesstätten zu beheben und den Betreuungsschlüssel zu verbessern. „Die geplante Beitragsfreiheit ist gut für die Eltern, aber wir wollen auch Qualitätsverbesserungen für die Kinder und bessere Arbeitsbedingungen für die Erzieher. Um den Personalmangel zu beseitigen, muss die Schulgeldfreiheit schnellstmöglich kommen und der Einstieg in eine Ausbildungsvergütung gefunden werden“, so Försterling.

„Brauchen Mindestbesoldung nach A13“

Hinsichtlich der Unterrichtsversorgung habe der neue Minister nur von einem Maßnahmenbündel, erleichtertem Quereinstieg und einer Umstellung der Berechnung der Unterrichtsversorgung gesprochen. „Es ist einfach, die Berechnung zu verändern, um auf 100 Prozent zu kommen, aber dadurch fällt nicht weniger Unterricht aus. Wir brauchen die Mindestbesoldung nach A13 für die Lehrkräfte und eine neue Arbeitszeitverordnung. Davon ist man aber meilenweit entfernt“, erklärt Försterling.

Im Arbeitsprogramm des Ministers ließe sich auch keine Handschrift der CDU erkennen. „Die Förderschule Lernen läuft nach wie vor aus, nur an manchen Orten etwas langsamer. Die Schullaufbahnempfehlung für alle Kinder kommt nicht wieder. Scheinbar hat die Union in den Koalitionsverhandlungen ihren bildungspolitischen Anspruch aufgegeben“, meint Försterling.

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