Anzeige

Neue Bescheinigung bei Krankmeldung

11. Januar 2016
Symbolfoto: Anke Donner

Anzeige

Wolfenbüttel. Ab sofort wird es für Krankschreibungen nur noch ein Formular geben. Der gesonderte Vordruck zum Bezug von Krankengeld entfällt, teilt die AOK für das Braunschweiger Land mit. Diese Vereinfachung, auf die sich bundesweit die Krankenkassen mit den Kassenärzten geeinigt haben, soll insbesondere die in der Vergangenheit teilweise aufgetretenen Probleme der Versicherten mit dem nahtlosen Nachweis der Arbeitsunfähigkeit und hierdurch entstandene Leistungslücken beim Krankengeldbezug reduzieren. Das Verfahren für die jährlich rund 180.000 Krankengeldfälle in Niedersachsen soll dadurch zudem unbürokratischer werden.


Anzeige

Bisher wurde nach dem Ende der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) mehr durch den Arzt ausgefüllt, sondern es musste eine spezielle „Bescheinigung für die Krankengeldzahlung“ von den Krankenkassen an den Versicherten gesandt werden. Betroffene legten diesen sogenannten Auszahlschein zum manuellen Ausfüllen in der Arztpraxis vor, um ihn danach wieder an ihre Krankenkasse zum Erhalt des Krankengeldes zurückschicken. Dabei entstand manchmal ein Zeitverzug, der den nahtlosen Nachweis der Arbeitsunfähigkeit gefährden konnte. Die unterschiedlich gestalteten Formulare führten überdies teilweise zur Verunsicherung der Ärzte und dadurch zu vermehrten Rückfragen der Krankenkassen bei den Arztpraxen.

Dieses Verfahren und die damit verbundenen Schwierigkeiten gehören zukünftig der Vergangen-heit an: Vom 1. Januar 2016 an werden die AU-Bescheinigung und der bisherige Auszahlschein zusammengeführt. Es wird also nur noch ein Formular für die Krankschreibung auch während des Krankengeldbezuges geben, das stets in den Arztpraxen vorliegt. Der Versand von Auszahl-scheinen durch die Krankenkassen an die Versicherten entfällt, und die standardisierten Vorga-ben helfen Fehler zu vermeiden, denn die neue AU-Bescheinigung kann nun IT-gestützt durch die Ärzte ausgefüllt werden.

Das neue einheitliche Formular enthält zudem einen Durchschlag für die Versicherten. Dadurch können sie die Arbeitsunfähigkeit lückenlos dokumentieren und leichter erkennen, wann spätes-tens eine erneute AU-Bescheinigung ausgestellt werden muss, damit die Arbeitsunfähigkeit naht-los nachgewiesen wird. Weiterer Vorteil: Durch die Zusammenführung der Muster liegt zukünftig auch während des Krankengeldbezuges ein Nachweis für den Arbeitgeber als Teil des neuen Formulars vor. Der Versicherte muss bei Bedarf also nicht mehr wie bisher seine Arbeitsunfähigkeit während des Krankengeldbezuges gegenüber dem Arbeitgeber etwa durch geschwärzte Kopien des Auszahlscheines oder zusätzlich vom Arzt ausgestellte AU-Bescheinigungen nachweisen.


Anzeige
Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-15
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Auto Check Fricke GmbH: 05331-969793 Auto Check Fricke GmbH: 05331-969793
DRK Kreisverband Wolfenbüttel, Servicestelle: 05331- 9750 200 DRK Kreisverband Wolfenbüttel, Servicestelle: 05331- 9750 200
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860 Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006