Neue Ausstellung zeigt "Kostbarkeiten aus Sand und Asche"

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Ab dem heutigen Freitag zeigt das Museum im Schloss die Ausstellung "Kostbarkeiten aus Sand und Asche". Cortina Teichmann, Dr. Sandra Donner und Prof. Matthias Heintze führten schon vorab durch die Ausstellung.. Fotos: Anke Donner
Ab dem heutigen Freitag zeigt das Museum im Schloss die Ausstellung "Kostbarkeiten aus Sand und Asche". Cortina Teichmann, Dr. Sandra Donner und Prof. Matthias Heintze führten schon vorab durch die Ausstellung.. Fotos: Anke Donner | Foto: Anke Donner

Wolfenbüttel. Ab dem heutigen Freitag zeigt das Museum im Schloss eine neue Ausstellung. "Kostbarkeiten aus Sand und Asche" heißt die Ausstellung, in der es um historische Gläser und Kelche geht, die Herzog Carl I in seiner eigenen Manufaktur herstellen lies.


Die Ausstellung "Kostbarkeiten aus Sand und Asche – entstanden im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel" findet vom 11. März bis 2. bis Juli statt und zeigt 500 Stücke. Die Gläser und Kelche sind eine Leihgabe aus Museen und Privathaushalten. Das Schloss Museum Wolfenbüttel präsentiert in der neuen Ausstellung kostbare Gläser aus den Glashütten der Weserregion. Von unterschiedlich geschliffenen und geschnittenen Pokalen für den Hof, bis hin zu einfachen Gebrauchsgläsern und Flaschen, wird das Spektrum der Glasproduktion im 18. und 19. Jahrhundert im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel präsentiert. Seltene Ausstellungsstucke aus öffentlichen und privaten Sammlungen werden im Schloss Museum zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Arbeits- und Forschungsgruppe Schorbon entstanden."Die Ausstellung gab es in dieser Zusammenstellung noch nie. Man kann also von einer Sensation sprechen", erklärte Prof. Matthias Heintzen von der Arbeitsgruppe Schorben. Museumsleiterin Dr. Sandra Donner und Prof. Matthias Heintzen sind stolz, diese einzigartige Ausstellung in den Räumen des Schloss Museums präsentieren zu können. Am Freitagabend wird die im Theatersaal des Schlosses eröffnet. Anschließend ist sie dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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Prof. Matthias Heintze vor einer der Ausstellungsvitrinen. Foto: Anke Donner


Schorborner Glashütte


Am 29. Dezember 1743 beauftragte Herzog Carl I. zu Braunschweig und Lüneburg seinen Kammerrat Thomas Ziesich, eine landesherrliche Glasmanufaktur an der Weser aufzubauen. Dieser Auftrag wär Teil einer wirtschaftlichen Offensive größten Umfangs im Herzogtum. Der Herzog wurde zum Unternehmer und gründete zählreiche Manufäkturen wie die Fürstenberger Porzellanmanufaktur und die Glashütte in Schorborn. "Es gibt viele bekannte Manufakturen aus dieser Zeit, die auch immer wieder Erwähnung finden. Nur die Schorborner Glashütte nicht. Deshalb ist diese Ausstellung so besonders", so Heintze.

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Kunstvolle Gläser aus dem 8. Jahrhundert werden gezeigt. Foto: Anke Donner


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