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Nach Schneekoppeweg-Brand: Jetzt reden Herrchen und Frauchen

4. August 2015 von
Zwei Hunde mussten nach einem Feuer im Schneekoppeweg notärztlich versorgt werden. Jetzt reden Herrchen und Frauchen wie es ihnen und den Tieren heute geht. Video: 24-7aktuell(BM) / Foto: Werner Heise

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Wolfenbüttel. Nach dem Brand vom Montag letzter Woche im Schneekoppeweg ist die betroffene Familie Schmidt zurzeit bei Angehörigen untergekommen. Da ihr Haus noch für Monate unbewohnbar sein wird, muss das Ehepaar für den Zeitraum der Sanierung mit ihren drei Hunden in einer Mietwohnung unterkommen. Wie es Ruprecht und Heidi Schmidt mit ihren Hunden nun geht, schildern sie im RegionalWolfenbüttel.de-Video.


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Darin zeigen sich die Betroffenen dankbar über das beherzte Eingreifen der Rettungskräfte, die die Hunde vor Ort versorgten. Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Kellerfenster (RegionalWolfenbüttel.de berichtete). Die Bewohner waren zu der Zeit mit Freunden essen. Da zuerst unklar war, ob sich noch Personen in dem Haus befanden, schlugen die ersten Polizisten, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, eine Terrassentür ein und im nächsten Moment sprang ihnen ein Hund, die siebenjährige „Elena“, aus dem bereits stark verqualmten Wohnzimmer entgegen.

Die Feuerwehr konnte dann unter schwerem Atemschutz die sechsjährige „Antonella“ und die zehnjährige „Biancarosa“ aus dem Haus retten. „Die beiden hatten eine schwere Rauchgasvergiftung und atmeten sehr flach“, so der Notarzt. Doch da gerade keine Menschen zu versorgen waren, griffen sich die Notärzte die beiden Hunde. Wie bei einem Einsatz am Menschen wurden ihnen Sauerstoffmasken aufgesetzt und sie wurden über eine Kanüle im Bein mit einem Tropf versorgt.

Als Ruprecht und Heidi Schmidt nach dem Essen nach Hause kamen und die Feuerwehr vor ihrem Haus sahen, dachten sie schon an das Schlimmste. Doch durch das schnelle Handeln der Polizisten, der Feuerwehr und der Notärzte konnten die drei italienischen Maremmano-Abruzzese Hunde gerettet werden. Das ältere Ehepaar ist eine Woche nach dem Feuer überglücklich: „Die drei sind wie Familienmitglieder.“


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