Monographische Darstellung der Alchemie der Frühen Neuzeit

9. Oktober 2017
Die Herzog August Bibliothek. Foto: Archiv
Wolfenbüttel. Ute Frietsch berichtet am Donnerstag, 12. Oktober, um 14.15 Uhr im Rahmen eines Werkstattgesprächs im Seminarraum des Zeughauses über das Ziel des DFG-Projekts „Epistemischer Wandel: Stadien der frühneuzeitlichen Alchemie“, eine monographische Darstellung über die Geschichte der Alchemie in der Frühen Neuzeit zu verfassen.

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Während die lange Geschichte der Alchemie, die von der Antike bis in die Aufklärung bzw. Gegenwart reicht, schon sehr oft monographisch dargestellt wurde, steht eine kontinuierliche Geschichte, welche den Verlauf der frühneuzeitlichen Alchemie in ihren unterschiedlichen Entwicklungs- und ggf. Verfallsprozessen vom 15. bis ins späte 18. Jahrhundert (möglichst international) untersucht, noch aus. In der Projektvorstellung wird diskutiert, wie eine solche ‚kurze‘ Geschichte der Alchemie im Unterschied zu den bereits geschriebenen ‚langen‘ Geschichten angesichts der aktuellen Quellenbasis und Forschungslage aussehen kann: Sie soll anhand von Alten Drucken der HAB – alchemischen Beständen, die im DFG-Projekt „Alchemiegeschichtliche Quellen in der Herzog August Bibliothek“ erschlossen wurden – und anhand von Bildbeständen der CHF (Philadelphia/USA) unter anderem diskurs- und mediengeschichtlich strukturiert werden und im Sinne einer Historischen Epistemologie wissenschaftsgeschichtlich und wissenschaftsphilosophisch verfasst und durchreflektiert sein.

Zur Person

Ute Frietsch ist Philosophin und Kulturwissenschaftlerin. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung und Lehre ist die Verhältnisgeschichte von Geistes- und Naturwissenschaften, die sie exemplarisch u.a. am Thema Alchemie untersucht. Sie arbeitet seit 2014 in der HAB; zunächst im Projekt „Alchemiegeschichtliche Quellen in der Herzog August Bibliothek“, aktuell mit dem Projekt „Epistemischer Wandel: Stadien der frühneuzeitlichen Alchemie“. 2014 hatte sie zudem eine Gastprofessur im Fach Geschichte an der Universität Mainz inne, 2016 eine Vertretungsprofessur im Fach Wissenschaftsgeschichte an der Universität Regensburg und 2017 ein Fellowship an der Chemical Heritage Foundation (CHF) in Philadelphia.

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