Mit Spannung und Vorfreude: Warten auf die Lauten

17. Mai 2017 von
Typisch für die Laute ist der Knickhals und der runde Bauch. Dr. Sigrid Wirth spielte für regionalHeute.de und Prof. Dr. Christoph Helm. Fotos/Video: Christina Ecker
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Wolfenbüttel. Wenn Sie jetzt glauben, dass noch mindestens ein Wort in die Überschrift gehört - weit gefehlt. Gemeint sind hier die Lauten als Musikinstrument: Denn vom 4. bis 6. Mai 2018 spielt sich in der - auch lautentechnisch - geschichtsträchtigen Stadt das internationale Festival der Laute ab. Um darauf einzuschwören gab es heute bereits einen kleinen Ausblick auf die drei Tage rund um das historische Musikinstrument.

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„Es ist eine besondere Ankündigung die wir heute machen, weil das Internationale Festival der Laute zum ersten Mal in Wolfenbüttel stattfindet und ich glaube, das  ist auch deswegen so bemerkenswert, weil das mit einer Würdigung der Wolfenbütteler Hofkapelle und der musikalischen Tradition Wolfenbüttels verbunden ist“, schwärmt der Vorsitzende der Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. Prof. Dr. Christoph Helm. Durch eine Buchveröffentlichung 2013 über die Hof- und Kirchenmusik, in der auch Dr. Sigrid Wirth Wolfenbüttels Musikgeschichte um die Laute ein Kapitel gewidmet hat, ist die Lessingstadt überhaupt erst in den Fokus des Festivals der Laute gerückt, erklärt Helm.

Tradition in Wolfenbüttel

Wirth, die in historischer Musikwissenschaft promoviert hat und seit neun Jahren Mitglied in der Deutschen Lautengesellschaft ist, hatte sich daraufhin für Wolfenbüttel als Veranstaltungsort stark gemacht, was „überaus bereitwillig und freudig aufgenommen wurde, weil die Tradition eben hier auch vorhanden ist“, sagt sie.

Vorträge, Kurse und ganz viel Musik

Vom 4. bis 6. Mai soll sich dann an den verschiedensten Orten in der ganzen Stadt alles um das Instrument mit orientalischem Hintergrund drehen. Es wird die verschiedensten Konzerte von internationalen Künstlern geben, die auch diverse Musikstile mitbedienen – denn die Laute ist vielseitiger als vielleicht mancher denken mag. Und es gibt auch nicht nur eine einzige Laute, sondern viele Varianten: Wie die Renaissance-Laute oder die Oud – sämtliche vielgestaltigen Instrumente können Besucher auf dem Festival begutachten. Es wird zudem Vorträge und diverse Kurse – je nach Qualifikation von Anfänger bis Profi – geben.

Schirmherrschaft noch offen

Viele Lautenfreunde aus internationalen Gefilden werden erwartet. Bürgermeister Thomas Pink und Landrätin Christiana Steinbrügge sind angefragt, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Das Festival wird von der Deutschen Lautengesellschaft veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Kulturstadtverein, dem Michael-Praetorius-Collegium, dem Prinzenpalais, dem Schloss Museum und der St.-Johannis-Kirche.

Hier spielt Dr. Wirth aus dem „Ricercar 16“ von Francesco da Milano (1497-1543):

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