Mit Feuerzangenbowle Spendenkohle gemacht

20. April 2017 von
Hajo Palm spendete die Einnahmen aus der letzten Weihnachtsmarktstunde an zwei Einrichtungen in Wolfenbüttel. Hajo Palm, Astrid Stute, Rainer Jonas und Susanne Pensler bei der Spendenübergabe in der Ulme. Fotos: Anke Donner
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Wolfenbüttel. Seit über 30 Jahren ist Hajo´s Feuerzangenbowle vom Weihnachtsmarkt nicht mehr wegzudenken. Und auch seine Aktion der letzten Weihnachtsmarktstunde ist inzwischen bekannt. Im vergangenen Jahr sind so 1.500 Euro zusammengekommen - die wurden wie immer gespendet.

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Als Dankeschön, sagt Hajo Palm. Mit dieser Geste möchte er etwas an die Stadt zurückgeben. Und die Fans und Freunde der Feuerzangenbowle unterstützen die Aktion alle Jahre wieder fleißig. „Mal wird der Betrag einfach aufgerundet, oder das Tassenpfand gespendet. Dann wiederum reichen die Kunden einfach mal einen Schein rüber, weil sie inzwischen wissen, dass es für einen guten Zweck ist. Es war überwältigend. Viele sind extra deswegen in der letzten Stunde gekommen. Ein wunderbarer Weihnachtsmarkt, der uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird“, erklärt Hajo Palm bei der Spendenübergabe in der Ulme.

Insgesamt kamen 1.500 Euro im vergangenen Jahr zusammen. Das Stadtteilnetzwerk Nord-Ost bekam davon 1.000 Euro und kann damit viele Aktionen für die Kinder finanzieren. „Die Kinder kommen alle aus dem Stadtteil Nord-Ost. Wir sprechen meistens Kinder aus Familien an, die nicht viele Möglichkeiten haben, weil die Eltern so viel arbeiten oder eben kein Geld haben. Auch Kinder aus geflüchteten Familien sind dabei. Pro Aktion können zwischen 20 und 25 Kinder teilnehmen. Wir freuen uns sehr über die Spende. Damit können wir weitere Aktionen ermöglichen“, erklärt Stadtteiltreff-Koordinatorin Susanne Pensler. Und auch Rainer Jonas vom Trägerverein Stadtteilnetzwerk freut sich über die Spende und weiß, dass so viele Kinder glücklich gemacht werden können. 

Durch die Spende konnten einige Osterferien-Aktionen in der Ulme, wie der Bastelnachmittag,  finanziert werden.

500 Euro bekommt der Verein „Weggefährten“. Ein Verein, der sich um krebskranke Kinder und deren Familien kümmert. Mit dem Geld können Trauerseminare, Vorträge oder auch Ausflüge organisiert werden. „Wir planen in diesem Jahr noch einen Ausflug zum Pony-Schloss nach Altenhausen. Dort können sich die Familien einfach mal erholen und ausspannen. Denn die Tumorerkrankung eines Kindes ist für die ganze Familie nur schwer zu bewältigen. Das Familienleben gerät aus den Fugen“, erklärt Astrid Stute von den Weggefährten und dankte dem Spender.

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