Lobende Worte und leckeres Essen beim Dank-Dir-Dinner des DRK

11. November 2017 von
Für die Gäste im Schloss gab es ein ganz besonderes, kulinarisches „Danke", das auf ihren Plätzen bereits wartete. Fotos: Nick Wenkel
Wolfenbüttel. Kulinarische Leckerbissen und ein großes Dankeschön gab es am heutigen Samstagabend für rund 120 Ehrenamtliche im Renaissancesaal des Wolfenbütteler Schlosses. Anlass war das diesjährige Dank-Dir-Dinner, veranstaltet vom DRK Wolfenbüttel.

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Horst Kiehne, Präsidiumsvorsitzender des DRK-Kreisverbands, eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf das erste Dank-Dir-Dinner im vergangenen Jahr. Dieses sei so gelungen gewesen, dass sich das DRK dachte: „Warum nur einmal?“, so Kiehne. Es gebe viele Ehrenamtliche, die ebenfalls viel leisten und auch so etwas verdient hätten. Während die erste Veranstaltung 2016 die Helfer der Flüchtlingshilfe würdigen sollte, widmet sich das diesjährige der Blutspende. Doch ein Ereignis blieb natürlich nicht unerwähnt: Das Hochwasser im Juli. „Wir haben bewiesen, dass das DRK auch ‚Katastrophen‘ kann“, sagte Kiehne sichtlich stolz. Nahezu 24 Stunden am Tag hätten die Ehrenamtlichen an den ersten Tagen im Einsatz gestanden und für das Wohl der weiteren Einsatzkräfte gesorgt. Doch auch heute noch beschäftigt sie das Hochwasser. Denn: Die bereits kurz nach der Katastrophe zur Verfügung gestellten Trockner und Lüfter seien aktuell immer noch vereinzelt im Einsatz.

Von links: Andreas Ring (Vorstand DRK-Kreisverband), Horst Kiehne (Präsidiumvorsitzender DRK-Kreisverband), Andreas Memmert (Bürgermeister Schladen-Werla), Katrin Rühland (stellv. Bürgermeisterin) und Uwe Schäfer (stellv. Landrat).

Erinnerungen an das Hochwasser

„Mir stand das Wasser bis zum Hals“, erinnerte sich Andreas Memmert, Bürgermeister der Gemeinde Schladen-Werla. „Ich war so dankbar, als das DRK ankam und uns pflegte und für uns gesorgt hat“, erklärte er im Bezug auf den fünftägigen Dauereinsatz während des Hochwassers. Für ihn sei es eine Ehre beim Dank-Dir-Dinner teilnehmen zu dürfen und den Helfern persönlich zu danken. Den lobenden Worten schloss sich auch Wolfenbüttels stellvertretende Bürgermeisterin Katrin Rühland an, die in Vertretung von Bürgermeister Thomas Pink „Danke“ sagt. Sie erinnerte sich daran mal gelesen zu haben, dass die Ehrenamtlichen in Deutschland insgesamt rund fünf Milliarden Stunden pro Jahr in die freiwillige Arbeit investieren. Daher sagte sie: „Vielen Dank an die Ehrenamtlichen, die ihre Zeit opfern, um anderen zu helfen.“

Uwe Schäfer, stellvertretender Landrat, schloss sich dem Dank an und beendete seine Rede mit einem Gedicht:

Drei Dinge musst du geben
Dein Lob für die Armen
Ein Wort des Grußes denen, die traurig sind
Und ein Lob denen, die es verdient haben

Ehrungen von DRK-Helfern

Neben den lobenden Worten gab es an diesem Abend aber auch Ehrungen für 22 Helferinnen und Helfer. Geehrt wurden: Monika Ruhkopf (Remlingen), Ilse Pfeifer (Remlingen), Frau Schmidt (Steinlah), Rita Queck (Denkte), Ursula Priebe (Salzdahlum), Gerhard Dittmann (Salzdahlum), Christa Bölke (Börßum), Herrmann Graf (Uehrde), Waldemar Elias (Dahlum), Johannes Elias (Dahlum), Helga Wanke (Schöppenstedt), Gundula Schwermer (Schöppenstedt), Helga Piochacz (Schöppenstedt), Ursula Woitaszsyk (Schöppenstedt), Gerhard Piochacz (Schöppenstedt), Werner Schwertfeger (Wolfenbüttel), Rüdiger Lehmann (Wolfenbüttel), Elisabeth Daude (Wolfenbüttel), Marion Fricke (Sickte), Hannelore Müller (Sickte), Gisela Wolf (Sickte) und Christa Brandes (Evessen). Geehrt wurde außerdem die Curt Mast Jägermeister Stiftung für ihre bereitgestellte Soforthilfe.

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